AGF fordert zum Flaggentag den Beitritt Triers zum Appell für ein Atomwaffenverbot

01.07.19
BewegungenBewegungen, Rheinland-Pfalz, News 

 

Von AG Frieden Trier

Klimawandel und Ende des INF-Vertrags erhöhen Atomkriegsgefahr

Die AG Frieden unterstützt den Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden und fordert: „Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen in Büchel – Trier soll den I Can-Appell für ein Atomwaffenverbot unterzeichnen.

Am Montag 7. Juli 2015 um 13:30 Uhr wird die Stadt Trier vor dem Rathaus ein sichtbares Zeichen für eine fried­liche Welt ohne Atomwaffen setzen.

Die AG Frieden unterstützt zusammen mit Pax Christi und dem Antiatomnetz Trier den Flaggentag für eine atomwaff­enfreie Welt und betont wie wichtig dieses Zeichen gerade jetzt ist, da die Atomkriegsgefahr durch die Kündigungen des Atomwaffensperrvertrags INF, aber auch durch den Klima-wandel so hoch wie schon lange nicht mehr ist.

Professor Karl Hans Bläsius spricht am Montag für die AG Frieden und erläutert die zusätzliche und aktuelle Gefahr eines Atomkriegs aus Versehen was durch den Klimawandel und mögliche Cyberattacken verstärkt wird: „.Dieses Atomkriegsrisiko geht vor allem von Frühwarnsystemen aus. Diese basieren auf Sensoren, sehr komplexen Computersystemen und Netzwerken zur Vorhersage und Bewertung von möglichen Angriffen durch Atomraketen. Dabei kann es zu Fehlalarmen kommen, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können.“ Professor Bläsius wird diese am Montag kurz erläutern.

„Trier ist aufgefordert sich dem I Can- Appell für ein ein Atomwaffenverbot anzuschließen, damit wird die Bundesregierung aufgefordert den schon von 70 Staaten unterzeichneten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten!“ so Markus Pflüger im Namen der Friedens- und Antiatom­gruppen. Und weiter: „ Wir sind die größte Stadt in der Nähe des Atomwaffenstandorts Büchel wo die Bundeswehr mit ihren Tornados auf Befehl von US-Präsident Trump Atomwaffen ins Ziel fliegen soll. Und wir sind hier durch den Atomwaffenstützpunkt als potentielles Zielgebiet besonders gefährdet. Durch die nuklearen Teilhabe Deutschlands droht die Bundeswehr mit diesen völkerrechtlich geächteten Massenvernichtungswaffen. Das sollte sofort beendet werden. Entsprechend dem UN-Verbot gehören dieser Waffen abgerüstet.“

Die AG Frieden beteiligt sich aktuell an der Aktionspräsenz vor dem Fliegerhorst in Büchel: 20 Wochen wird gegen die 20 Atombomben protestiert. Mehrere Dutzend Organisationen protestieren bis 9. August mit vielfältigen Aktionen für den Abzug der Atomwaffen aus Büchel. So ist Margot Käsmann bei einem kirchlichen Aktionstag am 7.7. beteiligt. buechel-atombombenfrei.jimdo.com/







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