Atomwaffen-Aktionstag 1.6. 2019 vor US-Konsulat in Düsseldorf: Reden statt Rüsten. Rettet den INF- Vertrag!


Bildmontage: HF

29.05.19
BewegungenBewegungen, Düsseldorf, NRW, TopNews 

 

Von DFG-VK NRW

Anfang Februar hat US-Präsident Donald Trump den INF-Vertrag, der den USA und Russland den Besitz atomarer Mittelstreckenwaffen verbietet, gekündigt. Der russische Präsident Wladimir Putin ist daraufhin ebenfalls aus dem Vertrag ausgestiegen. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endgültige Auflösung: Es könnte zu einem gefährlichen und kostspieligen Wettrüsten kommen. Es droht die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa.

Die „Deutsche Friedensgesellschaft“ (DFG-VK), die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und die Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt!“ rufen nach der Kündigung zu einem bundesweiten, dezentralen Aktionstag am 1. Juni 2019 vor amerikanischen und russischen Botschaften und Konsulaten auf .

Der Appell an beide Atommächte: Der INF-Vertrag einschließlich der gegenseitigen Überprüfungs- und Überwachungsmaßnahmen muss erhalten bleiben!

Von der Bundesregierung fordern die Organisationen, sich deutlich gegen neue Atomwaffen in Deutschland auszusprechen und als konkretes Zeichen den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag zu unterzeichnen.

In NRW findet eine Mahnwache mit anschließender Demonstration vor dem US-Konsulat in Düsseldorf am Bertha-von-Suttner-Platz statt. Beginn ist um 11 Uhr. Als Redner*innen werden neben der Friedenspolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Die LINKE, Kathrin Vogler, der Düsseldorfer Theologe Peter Bürger und eine Vertreterin der Ärzteorganisation IPPNW erwartet

Der Aufruf und alle bundesweiten Aktionen unter: https://inf-vertrag-retten.dfg-vk.de/inf-vertrag-retten-start







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