Zehn Jahre Krise: Finanzmärkte endlich demokratisieren!


Bildmontage: HF

26.08.18
BewegungenBewegungen, Krisendebatte, Hessen 

 

Von Attac

Attac zieht vor Frankfurter Börse / Europaweite Aktionen des Netzwerkes

Podiumsdiskussion:

Freitag, 14. September, 19.30 Uhr, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Frankfurt/M.

Performance:

Samstag, 15. September, ab 11 Uhr, Vom Willy-Brandt-Platz zum Börsenplatz, Frankfurt/M.

Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers zeigt die Krise in der Türkei erneut, wie anfällig die Finanzmärkte sind. „Von einem Finanzsystem, das allen Menschen dient, sind wir immer noch weit entfernt“, stellt Attac-Finanzexperte Alfred Eibl fest. „Auch wenn es nach 2008 einige zaghafte Korrekturansätze gab, eine grundlegende Reform des Finanz- und Bankensystems ist allen Versprechen zum Trotz ausgeblieben. Sollte es erneut zu einer schweren Krise kommen, müssten die nach wie vor viel zu große Banken, Fonds und Versicherungen wohl erneut auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden.“

Mit europaweiten Aktionen unter dem Motto „Finance for the People!“ wird Attac daher am 15. September, dem zehnten Jahrestag der Lehman-Pleite, die Forderung nach einem demokratischen, gerechten und stabilen Finanzsystem zusammen mit Bündnispartnern auf die Straßen tragen.

Aktionsort in Deutschland ist Frankfurt am Main. Geplant ist eine Performance, die vom Willy-Brandt-Platz zum Börsenplatz führt: Graue Gestalten ziehen unter großer Kraftanstrengung einen Karren durch das Bankenviertel. Auf ihm stehen Bulle und Bär, Symbole des Finanzmarktkapitalismus. Vor der Börse befreien sich die Gestalten und holen sich von Bulle und Bär zurück, was ihnen gehört: bezahlbarer Wohnraum, freie Bildung, Gesundheit für alle.

Für den Vorabend, Freitag, 14. September, lädt Attac zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Die Gesellschaft aus dem Griff der Finanzmärkte befreien" in Frankfurt ein. Es diskutieren Dr. Rainald Ötsch (Attac), Suleika Reiners (Mitglied Finance Watch), Dr. Dorothea Schäfer (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) und Professor Christoph Scherrer (Universität Kassel).

 







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