Interventionistische Linke ruft zur „Frieden für Afrin“-Demonstration auf

01.03.18
BewegungenBewegungen, Berlin, News 

 

Von IL

Am 03.03 findet ab 12:00 Uhr am Alexanderplatz/Berlin eine bundesweite Demonstration „Frieden für Afrin“ in Berlin statt. Mehrere Zehntausend Menschen werden erwartet. Die Interventionistische Linke (IL) ruft dazu auf, gemeinsam mit Kurdinnen und Kurden gegen den Angriffskrieg der Türkei und das deutsche Schweigen zu protestieren.

Lukas Hoffmann von der IL erklärt:

„Deutschland ist Kriegspartei. Die Waffendeals und die Kooperationen mit dem AKP Regime müssen beendet werden. Es sind deutsche Leopard-II-Panzer, die auf das demokratische Afrin zielen. Deshalb beteiligen wir uns am Aufbau einer breiten Friedensbewegung, die die militärische Kumpanei mit der AKP-Diktatur stoppt.“

Aufgerufen zu der Demonstration hat neben dem kurdischen Verband NAV-Dem auch die Friedensaktivistin Esther Bejarano, die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke, die Hilfsorganisation medico international, der Bundesverband linksjugend [´solid] und die Organisation Adopt A Revolution.

Lukas Hoffmann: „Afrin ist Teil der Demokratischen Föderation Nordsyrien, auch bekannt als Rojava. Dort bauen die Menschen eine basisdemokratische, geschlechtergerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft auf. Wir stehen deshalb gemeinsam mit all jenen auf der Straße, die diese hoffnungsvolle Region im vom Krieg gebeutelten Syrien verteidigen.“

Seit Ende Januar führt die türkische Regierung einen Angriffskrieg gegen die Region Afrin in Syrien. Die türkische Armee benutzt für den Angriff deutsche Leopard-II-Panzer, Heckler & Koch-Gewehre, sowie Mercedes-LKW.

Die Demonstration beginnt am Samstag um 12.00 Uhr am Neptunbrunnen (Nähe Alexanderplatz).

 







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