G20-Proteste HH: Aktionskonferenz mit 600 Aktivist_innen plant Widerstand


Bildmontage: HF

04.12.16
BewegungenBewegungen, Hamburg, TopNews 

 

Von IL

Aktionen gegen G20-Gipfel werden Festival des Widerstands

Massenhafte Aktionen und Proteste werden den G20-Gipfel begleiten, der am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfinden soll. Aus der Inszenierung der Macht, die Angela Merkel und Olaf Scholz in Hamburg veranstalten wollen, wird ein vielfältiges und ungehorsames Festival des Widerstandes.

„Mit der Aktionskonferenz ist der Startschuss gefallen. Jetzt beginnt die Mobilisierung und die konkrete Vorbereitung, damit im Juli 2017 zehntausende Aktivist_innen aus ganz Europa nach Hamburg kommen und der Parade der Monster eine Parade des Widerstandes und der Solidarität entgegensetzen.“, sagte Emily Laquer, Pressesprecherin der interventionistischen Linken.

In Arbeitsgruppen wird zum Beispiel der lokale Widerstand in den Stadtteilen vorbereitet, ein großes Aktions-Camp für anreisende Aktivist_innen aus ganz Europa geplant, eine eigene Jugendvernetzung gestartet und die konkreten Aktionsplanungen begonnen.

„Die Mächtigen können sich in den Messehallen verbarrikadieren, aber die Straßen rund um den Gipfel werden den Aktivist_innen gehören. Zu Tausenden und Zehntausenden werden wir in der ganzen Stadt und rund um den Hafen auf den Straßen und Plätzen sein, wir werden die Zugangswege des Gipfels, die Routen zwischen Flughafen, Hotels und Tagungsorten blockieren und den reibungslosen Ablauf des Machtspektakels empfindlich stören.“, kündigte Emily Laquer an.

Von der erwarteten massiven Polizeipräsenz und den angekündigten Absperrungen wollen sich die Aktivist_innen nicht abhalten lassen. 

„Wir suchen nicht die Konfrontation mit der Polizei, aber wir werden uns auch nicht aufhalten lassen. Alle Menschen sind eingeladen und können teilnehmen, die ihr Nein zur kalten Welt des Neoliberalismus, ihr Nein zu den Kriegen der G20-Staaten, zum Klimawandel, der vom fossilen Kapitalismus verursacht wird, die stattdessen Ja sagen zu einer Welt der grenzenlosen Solidarität.“, so Laquer.

Eine weitere, noch größere Aktionskonferenz ist für den März 2017 geplant.







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