Linke mobilisieren zum Ostermarsch nach Ansbach


28.03.15
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Dinar: "Wir brauchen kein NATO-Training, sondern einen Abzug der US-Armee aus dem Ansbacher Katterbach und Bayern"

Von DIE LINKE Ansbach

Der Kreisverband der LINKEN in Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen ruft zur Teilnahme am Ostermarsch in Ansbach am 4. April auf. Um 13:30 Uhr beginnt eine Kundgebung direkt vor der Kaserne der US-Armee im Ansbacher Ortsteil Katterbach. Eine zweite Kundgebung beginnt um 15 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz. Im Anschluss wird der Ostermarsch starten. Als Rednerin hat sich die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Linkspartei in Bayern Eva Bulling-Schröter angekündigt.

Der Kreisvorsitzende der LINKEN Erkan Dinar sieht die Kriegsgefahr näher rücken: "Was vor zwei Jahren als ein schlechtes Szenario eines in die Jahre gekommenen Films erschien, ist heute real: Die NATO-Staaten fahren im April 2015 im sogenannten Dragoon-Ride an der östlichen NATO-Grenze entlang und lassen ihre Muskeln spielen."

Diese archaischen Drohgebärden machten einen Krieg immer absehbarer. Der Rüstungsstandort Bayern sei daran direkt beteiligt, so Dinar, der auch Landesvorstandsmitglied seiner Partei ist: "Bayern ist die Rüstungsschmiede Deutschlands und Europas. Außerdem sind wir als europäisches Herzstück in der Stationierungsstrategie des US-Militärs unmittelbar in die Kriege dieser Welt involviert."

Dinar sieht die Aufrüstung der bayerischen US-Standorte als Bedrohung für den Frieden nicht nur in Osteuropa. So kämen nach Illesheim in Mittelfranken 24 Hubschrauber und 400 Soldaten, 800 Transporter und Panzer sind auf dem Weg nach Europa, ein großer Teil davon in das oberpfälzische Grafenwöhr. Auch die in Deutschland stationierten Atombomben stünden vor ihrer Erneuerung und Modernisierung.

Dinar: "Wir dürfen nicht so tun, als geht uns das nichts an. Wir müssen gemeinsam für Ab- statt Aufrüstung streiten. Wir brauchen kein NATO-Training, sondern einen Abzug der US-Armee aus dem Ansbacher Katterbach und Bayern. Statt der Waffenindustrie in Bayern muss endlich eine Rüstungskonversion ordentlich geplant und durchgeführt werden, indem auch bei der zivilen Nutzung die Arbeitsplätze für die Beschäftigten erhalten bleiben."

Mehr Infos unter: www.die-linke-ansbach.de







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