Die Bremer Montagsdemo muss wöchentlich weiterhin aktiv bleiben, lasst sie nicht eingehen!


Bildmontage: HF

27.09.14
BewegungenBewegungen, Soziales, Bremen, TopNews 

 

Von Hans-Dieter Wege

Mein Brief zum weiteren Vorgehen bei der Bremer Montagsdemo an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter.


26.09.2014
initiative@bremer-montagsdemo.de

Hallo MitstreiterInnen und Freunde der Bremer Montagsdemo,

ich selbst war ja schon lange nicht mehr bei einer Demo in Bremen dabei, hauptsächlich waren es aber gesundheitliche Probleme.

Ich selbst würde es falsch finden, den wöchentlichen Rytmus der Kundgebungen einzuschränken.
Das wäre schon fast wie ein kleiner Sieg der Behörden und der verantwortlichen Politik.

Man sollte aber sich aber zukünftig wieder ausschließlich auf das ursprüngliche Thema nämlich den Sozialabbau und damit gleichzeitig auf das Absenken der Produktions-und Dienstleistungskosten über die Lohnkosten, Arbeitsverdichtung oder sogar dem Dichtmachen von Betrieben beschränken.

Das es sich hierbei um asoziale kapitalistische Politik und Handlungsweisen handelt die vorsätzlich betrieben werden muss man ganz klar zum Ausdruck bringen.

Weiterhin muss man den Menschen aber auch ein mögliches Lösungsangebot vermitteln, welches anfangs auch innerhalb dieses Gesellschaftssystem funktionieren kann, übrigens auch wie in allen Anderen.

Man muss das Lösungsangebot eines Solidarischen Grundeinkommen mit der Zahlung von wenigstem einem Mindestlohn und die gleiche Verteilung aller Lohnarbeitsstunden auf alle möglichen Erwerbsfähigen den Menschen rüberbringen und natürlich im Umkehrschluß, das Zwangsmaßnahmen zu einer Arbeitsaufnahme niemals der richtige und verfassungsgemäße Weg sein oder bleiben dürfen.

Ohne ein vernünftiges mögliches Angebot wird man die Menschen nicht überzeugen können und die Menschen sollten mehrheitlich selbst bestimmen dürfen wer, wie, wann, was oder ob überhaupt etwas gemacht wird.

Das das Wählen von StellvertreterInnen, die oftmals nach erfolgreicher Wahl behaupten sie wären n i c h t ihren Wählerinnen und Wählern verpflichtet sondern ausschließlich ihrem eigenem Gewissen muss man nachdrücklich kritisieren und Vorschläge machen wie politische VertreterInnen auch vorzeitig aus dem Amt befördert werden könnten, z.B. bei groben Verstößen.

Nur auf die juristische Schiene zu setzen, bei einem Rechtsstaat der offensichtlich nur das Recht der "Anderen" nämlich der herrschenden Minderheit vertritt, kann niemal allein die Lösung werden.

Da es mir heute, nach meinem Herzinfarkt im Mai 2014 wieder erheblich besser geht und ich auch wieder besser laufen kann, bin ich auch gerne bereit wieder regelmäßiger an den Montagskundgebungen teilzunehmen, alllerdings nur zielgerichtet gegen die asozialen Hartz-Gesetze und nicht beliebig zu vielen anderen Themen.

Ich finde ihr solltet meine Meinung hierzu wissen.

Mit freundlichen solidarischen Grüßen

Hans-Dieter Wege (SuppenkasperKontraSchweinebande)

PS: Schlage vor, die Diskussion öffentlich auf der Internetseite der Bremer Montagsdemo zu führen







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