Räumung Projektschiff Rummelsburger Bucht - kreative Aktionen dagegen!


Bildmontage: HF

15.10.18
BewegungenBewegungen, Berlin, TopNews 

 

„Wer sind hier die Piraten in Berlin?“

Von "Internationalistischer Abend"

Heute: Räumung des Projektschiff „Freibeuter“ in der Rummelsburger Bucht (Kynaststraße 17). Aktivist_innen wollen Räumung durch kreative Aktionen verhindern!

Heute soll das Projektschiff "Freibeuter" in der Rummelsburger Bucht zurück in den angeblichen Besitz des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg gehen, wir haben aber noch gültige Mietverträge vom alten Eigentümer!

Trotzdem wird der Bezirk versuchen auch uns bei der Schlüsselübergabe mit dem alten Besitzer gleich mit vom Schiff zu vertreiben.

Der Bezirk hat bis jetzt Gespräche mit uns verweigert, und wird wahrscheinlich gleich mit der Polizei kommen und versuchen uns trotz Mietverträgen zu räumen.

Einer möglichen polizeilichen Räumung und Strafantrag durch den grünen Kreuzberger Baustadtrat werden wir durch kreative Aktionen verhindern.

Heute, am 15.10. soll die Übergabe des ehemaligen Jugendfreizeitschiffes an der Rummelsburger Bucht von dem Teil der letzten Eigentümern, die einem Vergleich (Schuldenerlassung) mit dem Bezirk zustimmten, formal wieder an den Bezirk Kreuzberg übergeben werden

Als soziale Aktivisten fanden wir es immer skandalös das der vorherige grüne Baustadtrat überhaupt das Schiff an eine kleine Gruppe (grüne Klientel und Günstlingswirtschaft) veräußert hat ohne deren Nutzungskonzept nach sozialen Kriterien festzuschreiben.

Der Bezirk Hat auch kein neues Nutzungskonzept vorgelegt und sich einer schon auf dem Schiff ansässigen Kollektiv namens Kulturkombüse Gesprächsangebote verweigert, um das vor Jahren aus Steuermitteln finanzierte Jugendschiff wieder seinem ursprünglichem Zweck einer sozialen und sozio-kulturellen Einrichtung zuzuführen.

Ganz im Gegenteil will der Bezirk sich der Verantwortung entziehen indem er das Schiff erneut einer privatwirtschaftlichen Nutzung zugänglich machen will und dafür auch schon mit möglichen Käufern Geheimgespräche führt.

Der Verein Kulturkombüse will dagegen mit Unterstützung von Stadtteilaktivisten und langjährig im Kiez verankerten ehrenamtlich tätigen ein Konzept erarbeiten, das das Schiff wieder ein sozio-kulturelles Programm für im Kiez Benachteiligter (Hartz4 Empfängerlnnen) schafft.

Andere Möglichkeiten wie Anlaufstelle für jugendliche Trebergängige oder Kiezkantine für Berlin-Passlnhaberlnnen und Förderung von Langzeitarbeitslosen sind auf dem Schiff realisierbar Eine weitere Verwertung der Rummelsburger Bucht durch Investoren und Grundstücksspekulanten als auch neue touristische Hotspots wie Aussichtsplattform etc. lehnen entschieden ab.

 







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