Attac trägt Debatte um CETA, TTIP und Co. in Wahlkampf

04.09.17
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Von Attac

Von Kiel bis Konstanz: Bundesweiter Aktionstag für gerechten Welthandel am 9. September in 30 Städten

CETA, JEFTA und TiSA stoppen – TTIP endlich entsorgen! Mit einem bundesweiten Aktionstag unter diesem Motto trägt das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Samstag gemeinsam mit dem Netzwerk Gerechter Welthandel den Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU in den Bundestagswahlkampf (www.attac.de/ceta-aktionstag).

Von Kiel bis Konstanz, von Köln bis Berlin klären Attac-Gruppen und lokale Bündnisse in mehr als 30 Städten über die Gefahren durch CETA und Co. auf. Neben Infoständen sind kreative Aktionen geplant. In Freiburg etwa können Passanten an einer überdimensionalen Wahlurne über die CETA abstimmen, in Bamberg zeigen die Aktiven mit einem Die-In, wie tödlich die Abkommen für die Demokratie sind, in Wuppertal ist eine Lesung geplant, in Köln gibt es Kabarett, und in Frankfurt am Main erheben zehn Chöre bereits am Mittwoch ihre Stimmen gegen die Abkommen.

"Millionen Menschen in Europa haben ihre Stimmen gegen CETA, TTIP und TiSA erhoben und Alternativen eingefordert. Die demokratischen Parteien dürfen diese Stimmen nicht überhören", fordert Roland Süß, Welthandelsexperte von Attac. "Doch von sich aus werden die Parteien mit Sicherheit weder ihren Umgang mit CETA noch ihre Positionen zu den anderen Freihandelsabkommen thematisieren. Genau dazu wollen wir sie herausfordern: CETA und Co. müssen Wahlkriterium sein."

Attac zufolge bedienen CETA und die anderen Freihandelsabkommen allein die Interessen von Konzernen. Die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit würden untergraben; ökologische und soziale Standards abgesenkt. Das Netzwerk setzt sich ein für eine soziale und ökologische Regulierung der Globalisierung und eine global gerechte Handelspolitik.







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