Solidaritätskundgebungen mit Kobane / Rojava in Karlsruhe


DIDF

14.10.14
BewegungenBewegungen, Baden-Württemberg, News 

 

von Sevinc Sönmez

Die Menschen in Kobane und Flüchtlinge aus Kobane brauchen unsere Solidarität!

Nach den europaweiten Massendemonstrationen am Wochenende werden wir auch hier in Karls- ruhe unsere Solidaritätskundgebungen mit dem Widerstand in Kobane gegen die Terrororgani- sation Islamischer Staat (IS) am Stephansplatz fortsetzen.

Diese finden wie folgt statt:

Dienstag 14.10. um 17.00 Uhr zu der auch Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup u.a. eingeladen wurde

Danach ab 20:00 Uhr im Tollhaus Karlsruhe - BANDISTA - Beim Konzert gibt es auch Infos zur Unterstützung der Menschen im selbstverwalteten Rojava in ihrem Vertei- digungskampf.

Mittwoch 15.10. um 17:00 Uhr

Donnerstag 16.10. um 17:00 Uhr

Danach werden wir um 19:30 Uhr, gemeinsam die Veranstaltung zum Thema "Flüchtlinge in Baden- Württemberg" - Was können/müssen wir tun? mit Bilkay Öney, Integrations- ministerin Baden-Würtemberg, im Stephanssaal, Ständehausstr. 4, besuchen, um 19.30 Uhr die Veranstaltung mit Bilkay Öney (Integrationsministerin) im Ständehaus besuchen.

Zu den Kundgebungen rufen unter anderem auf:
DIDF-Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Kurdischer Elternverein Karlsruhe

Am Dienstag, den 21. Oktober 2014 um 19.00 Uhr wird Karin Binder im Wahlkreisbüro, Schützenstr. 46, 76137 Karlsruhe in einer öffentlichen gemeinsamen Veranstaltung der LINKEN, DIDF, des OTKM und des Kurdischen Elternvereins noch einmal ausführlich über ihre Reise berichten.
Die drei LINKEN Bundestagsabgeordneten Karin Binder, Annette Groth und Sabine Leidig waren in der türkisch-syrischen Grenzregion unterwegs, um sich ein Bild über die Flüchtlingssituation zu verschaffen und einen unverfälschten Eindruck der Lage vor Ort zu erhalten.

Zuletzt möchte ich euch auf die Spendenkampagne der DIDF aufmerksam machen

Reichen wir unsere Hände nach Kobane!

Es ist eine menschliche Tragödie was in der Grenzregion um Kobane, nahe der türkischen Grenze (Nordsyrien) passiert. Seit dem 15. September greift der Islamische Staat (IS), mit schweren Waffen, Kobane aus drei Richtungen an. Diese Terrororganisation hat sich jegliche Achtung vor Menschenleben/ Würde entledigt und scheut vor keiner Gräueltat zurück. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und der Frauenkampfverband YPJ verteidigen sich und ihre Stadt seit Wochen heldenhaft mit bescheidenen Mitteln, gegen die erbarmungslosen Horden des IS.

Die Terrororganisation IS ist eine Gefahr für die ganze Menschheit. Wenn wir uns an die Gräueltaten des IS vor einem Monat in Sengal erinnern, wo sie Yeziden und andere Bevölkerungsgruppen massakriert und vertrieben haben, können wir davon ausgehen, dass sich dies auch in Kobane abspielen könnte.

Zehntausende sind aus dem Gebiet in die Türkei geflohen. Die kleine Grenzstadt Suruc ist an die Grenze ihrer Möglichkeiten gekommen, da die türkische Regierung nicht die nötige Hilfe leistet, sondern mit Gewalt und Gewähr die Menschen unterdrückt.
Unsere Föderation hat vor kurzem mit eigenen Mitteln versucht den Flüchtlingen in Suruc und den Menschen in Kobane, neben politischer Un- terstützung auch materielle Unterstützung zukommen zu lassen. Aber das war nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. Heute ist das Leid und die Not noch größer und die Dringlichkeit an sofortiger Hilfe unerlässlich geworden.

Es ist davon auszugehen, daß der Winter der vor uns steht für die Menschen in der Region sehr hart wird. Vor allem tausende Kinder und ältere Menschen die fliehen mussten, brauchen medizinische Hilfe, Lebensmittel und noch vieles mehr. Auch die Menschen in Kobane, die weiterhin ihre Stadt gegen die IS-Terroristen verteidigen brauchen unsere Unterstützung, von blutstillenden Arzneimitteln bis hin zu Lebens- mitteln. Die Türkei muss einen Korridor der Solidarität zulassen und ihre Grenzen öffnen.

Wir rufen alle auf die humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in der Türkei und die Menschen in Rojava zu unterstützen. Wir können und dürfen uns nicht nur „empören“, sondern müssen konkrete Hilfe leisten. Jede Spende zählt. Reichen wir unsere Hände nach Suruc und Kobane!

Spenden an:

Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF)
Spendenaktion/Stichwort: „Kobane muss leben“
Kontonr.: 0319 683 509
Bklz.: 370 100 50
Postbank Köln
 

www.didf.de


VON: SEVINC SÖNMEZ






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