Massiver Widerstand gegen Überwachung


Bildmontage: HF

10.09.13
BewegungenBewegungen, Kultur, Antifaschismus, TopNews 

 

von Campact e.V.

Noch vor vier Monaten war Datenschutz ein Thema, über das nur wenige sprachen. Nun ist es zu einem Anliegen geworden, das die Men- schen zu Tausenden auf die Straße treibt. Lesen Sie, wie Sie und hundertausend andere Campact-Aktive daran mitgewirkt haben.

Am Wochenende habe ich wieder hoffen ge- lernt.
Seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden wartete ich auf einen Aufschrei an- gesichts der ausgeuferten staatlichen Spitzelei. Am Samstag auf der Demo „Freiheit statt Angst“ strömten dann 20.000 Menschen auf den Berliner Alexanderplatz und machten klar: Die Bürger/innen wollen die Kontrolle zurück – über ihre Daten und über die von ihren Steuergeldern bezahlten Behörden.

Wenn wir weiter so kraftvoll gemeinsam streiten, werden wir die massenhafte Verletz- ung unserer Grundrechte durch Nachrichtendienste und Datenkonzerne beenden. Danke, dass Sie dabei mitmachen.

Mit drei Kampagnen haben Campact-Aktive in den vergangenen Monaten von der Politik gefordert, dass...

  • … die EU sinnvolle Datenschutz-Regeln einführt.
  • … das Parlament die Geheimdienste künftig wirksam kontrollieren kann.
  • … Deutschland Hinweisgeber wie Edward Snowden schützt.

„Innenminister Friedrich, sorgen Sie heute in Brüssel für einen starken europäischen Datenschutz!“, las dieser im Juni im Flugzeug auf dem Weg zu den EU-Datenschutz- Verhandlungen. Spenden von Campact-Aktiven hatten die Anzeige in der 'Süddeutschen Zeitung' ermöglicht. Sie fiel nicht nur dem Innenminister auf, sondern wurde auch mass- enhaft über soziale Medien verbreitetet.

Immerhin: Seither weiß die Bundesregierung, dass die Bürger/innen sie in dieser Frage genau beobachten – und tritt in Brüssel nicht länger als Bremser auf.
Hunderte Menschen folgten außerdem Campact-Aufrufen zu Aktionen am Neubau des Bundesnachrichtendienstes und vor dem Parlamentarischen Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste.

Dabei wurden wir stets von Fernsehteams, Foto- graf/innen und Reportern begleitet, so dass uns- ere Forderungen in den Medien unüberhörbar wur- den. Nicht zuletzt hat der Widerstand ein Gesicht bekommen. Das rot-blaue Campact-Bild von Edward Snowden wurde zu einem unserer erfolgreichsten Pressebilder. Es prangt inzwisch- en auf zahllosen T-Shirts, Facebook-Profilen, Plakaten, Internet- und Zeitungsseiten.
Zusammen mit unseren Bündnispartnern arbeiten wir nun daran, den Widerstand gegen Überwach- ung zu einer breiten und stabilen Bürgerbewe- gung zu machen. Unsere Demo am Samstag mit 20.000 Teilnehmenden soll nicht unser letzter Erfolg bleiben.

Damit uns dies gelingt, brauchen wir Sie. Mit Hilfe vieler Förder/innen wollen wir das Thema nach der Bundestagswahl dauerhaft auf der politischen Agenda halten.
Bitte stärken Sie deshalb Campact – am besten mit einem regelmäßigen Förderbeitrag. Schon 5 Euro im Monat helfen enorm.

Werden Sie jetzt Campact-Förderer/in...

www.campact.de


VON: CAMPACT E.V.






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