Staatsterror gegen Tierschutz zu Ende


PETA

02.05.11
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Freispruch im österreichischen Skandalprozess

von PETA

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. reagiert erleichtert auf den Freispruch von 13 Tierschützern in Österreich, die sich seit 2008 dem Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung ausgesetzt sahen.

Es waren legale und genehmigte Tierschutz-Protestaktionen gegen die Pelz-, Jagd- und Intensivtierhaltungsindustrie, die diese Tierschützer auf die Anklagebank brachten – nicht eine einzige Straftat war ihnen nachzuweisen, erst recht keine Bildung einer kriminellen Vereinigung.

„Eine kriminelle Vereinigung bildeten jedoch die Justiz, die Polizeibehörden, beteiligte Ministerien und willige Gutachter, die mit gefälschten und unterdrückten Beweisen für die Sache der Tiere eintretende Menschen mit Methoden totalitärer Regime kriminalisieren wollte“,
fasst Dr. Edmund Haferbeck, wiss. Berater von PETA, den Prozessverlauf zusammen.

An jedem Verhandlungstermin habe das Gericht gegen Recht und Gesetz verstoßen – von einem Rechtsstaat Österreich könne nicht mehr gesprochen werden. Mit verantwortlich seien laut PETA auch deutsche Polizeibehörden, die teilweise mit falschen Polizeidaten die Hatz auf einen bestimmten angeklagten Tierschützer anfachten. Der Sache des Tierschutzes habe das Prozessende einen erheblichen positiven Schub gebracht.

„Jetzt sieht die Weltöffentlichkeit endlich, dass nicht Tierschützer die Kriminellen sind, sondern staatliche Institutionen in Kollaboration mit der tierausbeutenden Industrie. Sogar vor staatskriminellen Handlungen schrecken diese nicht zurück, nur um ihr Mordsgeschäft weiter unbehelligt betreiben zu können“,
so Dr. Haferbeck. PETA erwartet nun die sofortige Sanktionierung der beteiligten Täter auf Behördenseite, allen voran der Staatsanwalt, die Soko-Beteiligten und die Ministeriumsverantwortlichen. Erst dann könne Österreich erwarten, wieder Rechtsstaat genannt zu werden.

www.peta.de





VON: PETA






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