"MenschenStrom gegen Atom"


"MenschenStrom gegen Atom"

10.05.11
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von BUND-Regionalverbände Hochrhein

BUND unterstützt Schweizer Atomproteste: "MenschenStrom gegen Atom" am Sonntag, 22. Mai 2011 beim gefährlichen "Technik-Museum" AKW Beznau


Am Sonntag, 22. Mai 2011 organisieren schweizer Umweltgruppen die Aktion „MenschenStrom gegen Atom“. Es gibt Demos und Aktionen im Aargau. In der Tradition eines gelebten Europas unterstützt auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland diese Proteste gegen die grenzüberschreitend - menschengefährdenden Atomanlagen. Während die Werbeabteilungen der Atomkonzerne es immer wieder geschickt verstehen, die Menschen über den Rhein hinweg gegeneinander auszuspielen, setzen wir auf die grenzüberschreitende Freundschaft und Solidarität der von Atomanlagen betroffen Menschen.

Ein Beispiel für solche Aktionen ist der "Menschenstrom gegen Atom". Die Route liegt in der Hochrisikoregion beim AKW Beznau, dem ältesten Druckwasserreaktor der Welt, beim Zwischenlager und Verbrennungsofen für radioaktiven Abfall (ZWILAG) und bei der Atomfabrik des Paul Scherrer Instituts (PSI) im Herzen des Atomaargaus. Gemeinsam wandern wir wahlweise auf einer längeren oder einer kürzeren Route an den Kundgebungsort. Die kürzere Route wird besonders familienfreundlich gestaltet sein.

Treffpunkte für den MenschenStrom:

Sportliche Route (ca. 10 km bis zum Kundgebungsplatz) am Vormittag am Bahnhof Siggenthal-Würenlingen (ab 8:30 Uhr, letzte Abmarsch-Möglichkeit 10:30 Uhr. 
Familien-Route (ca. 3 km bis zum Kundgebungsplatz) am späteren Vormittag am Bahnhof Döttingen (ab 11:00, letzte Abmarschmöglichkeit 12:30 Uhr)  Die Abreise erfolgt dann wieder vom Bahnhof Döttingen (ca. 3 km vom Kundgebungsplatz). 
Infos zu Demo-Bussen und Verbindungen aus Südbaden:
vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/atom-demo-schweiz.html 

Es sind nicht die uralten und neuen „schweizer" AKW die uns bedrohen, sondern die Atomanlagen der schweizer Atomkonzerne. Auch die zwischenzeitlich "volkseigene" deutsche EnBW war früher am maroden Siedewasserreaktor (Reaktortyp Fukushima) des AKW Leibstadt beteiligt. Es sind nicht „Die Schweizer“, die uralte AKW betreiben, die ein Atommülllager in einer viel zu dünnen Schicht Opalinuston einrichten und bis vor kurzem noch neue AKW bauen wollten, sondern die schweizer Atomlobbyisten in einigen Parteien.

In Deutschland und der Schweiz sind es gerade diese Parteien, die in Wahlkämpfen laut mit dem „Schutz der Heimat“ werben und gleichzeitig die Heimat und europäische Nachbarn mit Atomanlagen bedrohen. Nach einem schweren Atomunfall in Gösgen, Leibstadt, Beznau oder Mühleberg würde die kleine Schweiz schlicht aufhören in der bisherigen Form zu existieren.

Nachtrag: Es gibt in Beznau kein separates Technikmuseum. Das AKW ist das Museum
www.menschenstrom.ch
Infos der Schweizer Organisationen 
vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-leibstadt.html
Infos zum AKW Leibstadt 
vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-beznau.html
Infos zum Uralt-AKW Beznau 
vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/deutschland-schweiz-frankreich-konflikte-streit.html
Infos zu den Versuchen die Menschen grenzüberschreitend gegeneinander auszuspielen: 
vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/fessenheim-demo-aktion.html

Vorankündigung: Großkundgebung am 28. Mai 2011 in Freiburg. 
Atom-Demo-Schweiz: Menschenstrom gegen Atom am Sonntag, 22. Mai 2011 beim "Technikmuseum" AKW-Beznau (In Beznau läuft der älteste Druckwasserreaktor der Welt)

www.bund-freiburg.de

 


VON: BUND-REGIONALVERBÄNDE HOCHRHEIN






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