pax christi Essen präsentiert Alternativen zum Krieg

22.11.18
BewegungenBewegungen, NRW, Ruhrgebiet, TopNews 

 

Von pax christi

Denn: Frieden geht anders!

Am  Buß- und Bettag eröffnete der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, gemeinsam mit Norbert Richter, dem pax christi-Bundesvorsitzenden in Bochum die Ausstellung „Frieden geht anders!“, die ganz konkret Alternativen zum Krieg aufzeigt.

An sieben konkreten Beispielen zeigt die Ausstellung in Bild und Ton wie sich Menschen überall auf der Welt aktiv und gewaltfrei gegen Krieg und für Frieden, für ihr Recht auf ein Leben in Sicherheit, gegen Tod und Zerstörung engagiert haben – und damit erfolgreich waren. Es wird deutlich, dass auch in bereits eskalierten Konfliktsituationen gewaltfreies Handeln möglich ist „Der Einsatz von Militär ist niemals alternativlos, aber immer fantasielos“, unterstreichen die Ausstellungsmacher.

Mit der Ausstellung trägt pax christi Essen die gesellschaftliche Debatte darüber, mit welchen Mitteln in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts Konflikte bearbeitet und gelöst werden können ins Ruhrgebiet. In seiner Eröffnungsrede betonte der pax christi-Bundesvorsitzende: „Diese Ausstellung, setzt Gegenimpulse zur verbreiteten Annahme: Da hilft nur noch Militär! Sie zeigt Beispiele gewaltfreier Konfliktlösung aus den unterschiedlichen Teilen der Welt. Sie macht erfahrbar wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet wurden. Dieses Friedenslogische Handeln ist nicht ein Verleugnen von Konflikten, ein Ignorieren oder ein hilfloses Zusehen. Es ist der dritte Weg: Zwischen dem desinteressierten Wegschauen bzw. der Hinnahme von Unrecht als unveränderlich und der Anwendung von Gewalt. Der dritte Weg, der Weg der aktiven Gewaltfreiheit zeigt uns, dass der Frieden anders geht.“

Ein vielfältiges Begleitprogramm bietet Interessierten ganz unterschiedliche Möglichkeiten an, sich den heutigen Fragen des Friedens zu nähern:

„Nein zu Gewalt gegen Frauen“ ist am 22. November Thema der Diskussion mit Barbara Wellner, der Leiterin der SOLWODI-Beratungsstelle in Duisburg.

„An der Seite der Armen weltweit“ steht Karin Kortmann, die Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und spricht am 26. November über die notwendige Intensivierung der Entwicklungszusammenarbeit.

„Sicherheit neu denken“ heißt es am 29. November um 19 Uhr, wenn Ralf Becker von „gewaltfrei handeln“ ein Szenario zum Militärausstieg Deutschlands bis zum Jahre 2040 vorstellt.

Ein Chorkonzert der Münsteraner Gruppe „Die Untertanen“ umkreist am 1. Dezember auf Wegen und Abwegen, über Traumpfade und Hoffnungsbrücken das Thema Flucht.

Mit einer Ü30-Messfeier wird die Ausstellung am 2. Dezember um 18 Uhr beendet.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.friedensbildung.de.

In Bochum ist die Ausstellung, die vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck erstellt wurde, noch bis zum 2. Dezember zu sehen.

Sie ist an Werktagen von 15 bis 19 Uhr zu besichtigen, an Wochenenden von 11 bis 17 Uhr. Darüber hinaus können Schulklassen und Gruppen an Werktagen Führungen zwischen 9 und 14 Uhr unter der E-Mail-Adresse gwulfers@gmx.de vereinbaren.







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