#FREITAG13: Aktionen gegen System Tönnies in drei Kommunen des Main-Taunus-Kreises


25.09.19
BewegungenBewegungen, Wirtschaft, Hessen, TopNews 

 

(Kriftel, Hattersheim am Main, Hofheim am Taunus)

Von Wolfgang Gerecht

In ganz Deutschland beteiligten sich rund 600 Personen an Protest-Aktionen zum Schwarzen #FREITAG 13. September 2019 gegen Horror-Jobs und Ausbeutung.

Ziel war der Tönnies-Konzern, dessen Dumping-Fleisch in den Marken Böklunder, Gutfried und den ALDI-Hausmarken Tillmann’s, Sölde, Landbeck und Rolffes steckt. 

Tönnies ist der größte Schweinefleisch - Vermarkter Europas.

Er nutzt das Instrument des Werkvertrags um osteuropäische Wanderarbeiter auszubeuten.

Die aktion ./. arbeitsunrecht fordert die generelle Abschaffung von Werkverträgen.

Forderungen an die Bundesregierung aus CDU-CSU-SPD. Die SPD ist ja in Verbindung mit den GRÜNEN (1998 bis 2005) der Urheber der Zerschlagung des bis Mitte/Ende der 90er Jahre bestehenden Sozialstaates. Der damalige Bundeskanzler, Herr Schröder, rühmte sich mit seinem GRÜNEN Vizekanzler Herr Fischer, den größten Niedrig-Lohn-Sektor in Europa geschaffen zu haben.

Die ihm folgende Bundeskanzlerin Frau Merkel (CDU)  lobte seit 2005 bei jeder Gelegenheit die aus Sicht der Arbeitnehmer und Rentner, sozialpolitische Drecksarbeit der SPD. Als Architekt der AGENDA 2010 wird immer wieder der politische Tausendsassa, Herr Steinmeier, benannt.

Steinmeier (SPD) war damals als Kanzleramts-Minister die Rechte Hand von SPD-Schröder.

Die im Gefolge der Großen Koalition eingesetzten Arbeitsminister – hier z.B. Frau Nahles (SPD) setzte die Arbeit der SPD im Sinne von Herrn Schröder weiter fort und hatte deshalb ebenfalls großes Ansehen bei Frau Merkel.

Wir haben ca. 500 Informations-Flyer der aktion gegen Arbeitsunrecht in der Kreisstadt Hofheim am Taunus, der Stadt Hattersheim am Main und der Gemeinde Kriftel an die Frau und an den Mann gebracht.

Etwa 250 Informations-Flyer konnten im persönlichen Gespräch an die Kunden übergeben werden.

Die Annahme der Flyer im Kurz-Gespräch war in der Regel freundlich und interessiert.

Sehr oft kamen folgende „Rückmeldungen“:  Habe ich schon im Fernsehen bzw. Rundfunk gesehen bzw. gehört, in der Zeitung gelesen. Oft wurden auch die Arbeitsbedingungen von EU-Ausländern aus Osteuropa in Deutschland sehr kritisch bis ablehnend beurteilt.  Letzteres trifft ja mehrere Branchen, hier z.B. die Transport-Branche der LKW-Fahrer aus Osteuropa, die von Deutschen Konzernen ausgebeutet werden.

Weitere 250 Flyer wurden sowohl in Haushaltungen über Briefkästen zugestellt.

Aber auch bestimmte Dienstleister und nicht Konzerngebundene Lebensmittelanbieter nahmen die Flyer zur Selbstbedienung Ihrer Kunden bereitwillig an.  Gerne angenommen wurden die Flyer auch vor Ärzte-Häusern und Apotheken. Unsere Informations-Flyer Aktion wird noch bis Ende der Woche dauern.

Wir schlagen der aktion gegen Arbeitsunrecht e.V. vor, die Aktions-Materialien bereits zwei Wochen vor dem jeweiligen Freitag den 13. zur Verfügung der aktiven Unterstützer zu stellen.

Dann kann  jeweils eine Woche vor dem 13. Und eine Woche nach dem 13. die Aktivitäten vor Ort bei den Empfängern gestartet werden und sich nicht „nur“ auf einen Tag beziehen.







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz