Hamburg: Große Demonstration gegen Abschottung und für humanitäre Aufnahme


05.03.20
BewegungenBewegungen, Hamburg, TopNews 

 

Von SEEBRÜCKE Hamburg

Nach der ersten spontanten Kundgebung am Dienstagabend mit etwa 2000 Teinehmenden ist für Samstag eine weitere Demonstration mit einem breiteren Unterstützerkreis geplant, zu der mehrere tausend Menschen erwartet werden.

"Die staatliche Gewalt gegen Menschen auf der Flucht an der griechisch-türkischen Grenze muss sofort aufhören. Die Rechtfertigung dieser illegalen Aktionen durch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und andere europäische und deutsche Politiker*innen macht uns wütend und fassungslos. Dagegen müssen alle, die für Menschenrechte und Solidarität stehen, laut und sichtbar protestieren," erläutert Christoph Kleine von der Seebrücke Hamburg das Anliegen der Demonstration.

Die Seebrücke begrüßt, dass mit der gestrigen Ankündigung des Innensenators Andy Grote, unbegleitete Minderjährige und Familien aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufnehmen zu wollen, zumindest etwas Bewegung in die abwartetende Haltung der Hansestadt Hamburg gekommen ist. Allerdings handele es sich nur um die Umsetzung des entsprchenden Bürgerschaftsbeschlusses und nicht um eine adäquate Reaktion auf die gegenwärtige dramatische Lage.

"Wenn Hamburg sofort 3000 Plätze für Schutzsuchende hat, dann müssen diese jetzt umgehend genutzt werden. Die angegriffenen Menschen im Niemandsland zwischen Griechenland und der Türkei müssen evakuiert werden - nach Hamburg und in andere aufnahmebereite Städte," so Kleine abschließend.

Die SEEBRÜCKE HAMBURG setzt sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafter Aufnahme von Geflüchteten in Hamburg ein.







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