Jetzt sprechen Promis: Shitstorm gegen Polizei - Gewalt gegen Klimaaktivisten


Bildmontage: HF

24.09.19
BewegungenBewegungen, Umwelt, Hamburg, TopNews 

 

Von IL

HAMBURG/BUND Videos, auf denen die Hamburger Polizei Schmerz- und Würgegriffe bei jungen Klimaaktivisten anwendet, sorgten für eine Welle der Empörung im Netz - und 270 000 Views. Die Aktion Sitzenbleiben! hatte am Freitagnachmittag Sitzblockaden aus Protest gegen das Klimakabinett organisiert. Nun erhalten die Aktivisten prominente Unterstützung auf Twitter:

Fridays For Future Frankfurt: “Wir solidarisieren uns mit allen Beteiligten der Blockade und verurteilen die Polizeigewalt aufs Schärfste!”

Ricarda Lang, Sprecherin der Grünen Jugend: “Diese Schmerzgriffe bei einer Sitzblockade von zum Teil minderjährigen Klimaaktivistinnen*innen sind komplett unverhältnismäßig. Das muss aufgearbeitet werden”.

Zaklin Nastic, Bundestagsabgeordnete, Menschenrechtspolitische Sprecherin und im Parteivorstand Die Linke:  “(Die) Polizei Hamburg verletzt die UN-Antifolterkonvention. Ich fordere von Regierung und Polizei sofortige lückenlose Aufklärung der Polizeiwillkür!”

Niema Movassat, Bundestagsabgeordneter und Sprecher für Verfassungspolitik (Die Linke): “Die Bilder machen fassungslos.” Zuvor hatte er bereits getwittert: “Schlimmer als dieses Video ist, dass die Polizei Hamburg das Vorgehen noch verteidigt.”

Michel Brand, ebenfalls Mitglied des Bundestags (Die Linke) skandalisierte den Vorfall und forderte eine unabhängige Beschwerdestelle der Polizei: “Unangemessene Polizeigewalt gegen minderjährige Schüler ist laut Pressesprecher normales Vorgehen der Hamburger Polizei gegen Menschen,die mit friedlichen Mitteln für mehr Klimagerechtigkeit streiten.”

Selbst der Berufsverband PolizeiGrün äußerte sich kritisch: 

“Angesichts der bisherigen Friedlichkeit der Proteste und der überwiegend jungen Leute sollte man taktisch anders vorgehen."

Jule Furthmann, Sprecherin der Aktions Sitzenbleiben!: “Wann äußern sich endlich die Hamburger Grünen? Gerade vor den Bürgerschaftswahlen wollen wir wissen: stehen die Grünen wie Ihr Koalitionspartner an der Seite eines gewaltsamen Polizeieinsatzes, oder an der Seite der Klimabewegung?”

Innensenator Andy Grote hatte die Schmerz- und Würgegriffe in der Hamburger Morgenpost am Montagmorgen als “Routineeingriff” gerechtfertigt.

 

Die Unterstützungserklärungen im Original, sowie die Videodokumentation der Schmerzgriffe finden Sie auf www.twitter.com/Sizenbleibenhh

 

Das meistgeklickte Video: 

twitter.com/Sitzenbleibenhh/status/1175092514350665728

 







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