Kathrin Vogler besucht Friedensaktivisten im Gefängnis

27.06.19
BewegungenBewegungen, NRW, OWL, News 

 

Seit dem 21.6. verbüßt der Friedensaktivist und Musiker Gerd Büntzly in der JVA Bielefeld-Senne eine Ersatzfreiheitsstrafe, zu der er wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung verurteilt wurde. Er hatte sich im Sommer 2017 zusammen mit vier US-amerikanischen FriedensaktivistInnen Zutritt zum Militärgelände in Büchel in der Eifel verschafft, wo US-amerikanische Atombomben lagern und Piloten der Bundeswehr täglich das Abwerfen von Atombomben üben. Die gewalt-freie Aktion war Bestandteil der Aktionspräsenz der Kampagne "Büchel ist überall! - atomwaffenfrei.jetzt" an dem Militärstandort.

Kathrin Vogler besucht den 69-jährigen Friedensaktivisten am 29. Juni, um mit ihm über seine Hafterfahrung und sein friedenspolitisches Engagement zu sprechen. "Nicht der gewaltfreie Widerstand gehört auf die Anklagebank, sondern die völkerrechtswidrigen Atomkriegsübungen in Büchel", erklärt die friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. "Ich fordere die Bundesregierung auf, den Beschluss des Bundestages zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland endlich umzusetzen. Als Zeichen gegen den drohenden atomaren Rüstungswettlauf sollte die Bundesrepublik außerdem dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten."

Mehr Informationen zum Engagement von Gerd Büntzly:

www.dfg-vk-rlp.de/aktuell/prozesse-wegen-aktionen-gegen-atomwaffen/gerd-buentzly/







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