SPD-Abgeordnete aus NRW sollen nein zur Drohnen-Bewaffnung sagen

10.12.20
BewegungenBewegungen, Politik, NRW, News 

 

Von DFG-VK NRW

Mit großer Zustimmung hat der NRW-Landesverband der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) die kritischen Äußerungen des SPD Vorsitzenden Walter-Borjans zur geplanten Bewaffnung von Bundeswehr-Drohnen zur Kenntnis genommen. Der Verband hofft nun auf eine Ablehnung durch die SPD-Fraktion im Bundestag. Um dies zu unterstützen, ruft die DFG-VK NRW ihre Ortsgruppen dazu auf, die sozialdemokratischen Abgeordneten im Wahlkreis anzusprechen, um ihnen Argumente gegen die Bewaffnung von Drohnen nahezubringen. „Laut Bundesregierung sollen die Kampfdrohnen dem Schutz der Soldaten dienen. Doch erst kürzlich im Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien sind Drohnen klar erkennbar als Angriffswaffen eingesetzt worden und haben mit zur Entscheidung des Krieges beigetragen. Die Beschränkung auf eine defensive Anwendung der Drohnen ist also unglaubwürdig“ so der Landesgeschäftsführer der DFG-VK, Joachim Schramm. Nach Meinung der Friedensgesellschaft sind die Kampfdrohnen der Einstieg in einen Krieg der Maschinen. Opfer dieser Maschinen sind jedoch weiterhin Menschen, was den Krieg noch unmoralischer mache. „Wenn der Angreifer meint, ohne Risiko, mit dem Joystick aus der Distanz Menschen töten zu können, erhöht das die Wahrscheinlichkeit von kriegerischen Handlungen“ meint Joachim Schramm. Die DFG-VK ist zuversichtlich, dass die Drohnenbewaffnung im Bundestag keine Mehrheit bekommt.







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