Friedens-Kundgebung zum Antikriegstag: "NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS! IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN STATT AUFRÜSTEN!"

03.09.20
BewegungenBewegungen, Rheinland-Pfalz, TopNews 

 

Von AG Frieden Trier

Die Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF)und der Deutscher Gewerkschaftsbund Trier (DGB) laden gemeinsam zur Kundgebung am Samstag 5.9. um 13 Uhr bis 15 Uhr an die  Porta Nigra ein.

Das abwechslungsreiche und informative Programm besteht aus Redebeiträgen von Elke Koller (Initiative gegen Atomwaffen, Trägerin des Aachener Friedenspreises 2019), James Marsh (DGB) und Markus Pflüger (AGF). Der Liedermacher Jürgen Trunczik wird das Programm musikalisch umrahmen, zudem sind ein Informationsstand und Straßentheater geplant.

Der Trierer DGB-Vorsitzende James Marsh freut sich über die erfolgreiche Bündnisarbeit: „Der Antikriegstag ist ein Tag der Erinnerung und des Mahnens. Kriege kommen nicht über uns, sie werden von Menschen gemacht. Eine andere Politik muss her: friedlich, demokratisch und sozial gerecht, daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag.“

"Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Das heißt heute statt Nationalismus, Aufrüstung und Waffenexporte: in ein sozial gerechtes Deutschland und Europa mit nachhaltigen Zukunftsperspektiven zu investieren.", so Markus Pflüger und weiter:  "In Büchel übt die Bundeswehr mit Tornados den Einsatz von US-Atomwaffen. Statt den Kauf neuer Kampfflugzeuge für neue Atomwaffen in Büchel zu planen, sind Entspannungspolitik und Abrüstung sowie Klimaschutz überlebenswichtig!"

Statt die Rüstungsausgaben zu erhöhen solle sich die Bundesregierung vom 2% Ziel der NATO verabschieden. Im Aufruf wird gefordert das frei werdende Geld in Gesundheit, Pflege, Bildung, eine sozial-ökologische Gestaltung der Energie- und  Verkehrswende, in kommunale und digitale Infrastruktur und den sozialen Wohnungsbau zu stecken. Zudem solle in Konversion  investiert werden, um sich endlich unabhängig von Militärstandorten wie Spangdahlem, Ramstein oder Büchel zu machen und in nachhaltige und zivile Projekte zu investieren. Bei der Kundgebung sind die aktuelle Schutzmaßnahmen wie Abstandsregeln einzuhalten.

Weitere Informationen: www.agf-trier.de   www.trier.dgb.de







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