Friedensbewegung in NRW feiert UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag

21.01.21
BewegungenBewegungen, NRW, News 

 

Von DFG-VK NRW

Am 22. Januar tritt der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag in Kraft. Dann verbietet er völkerrechtlich die Herstellung, Weitergabe, Stationierung sowie den Einsatz von Atomwaffen. Um diesen historischen Tag zu begehen, finden in zahlreichen Städten in ganz Deutschland Aktionen statt, auch in NRW. Sie werden veranstaltet von Friedensgruppen, u.a. von den  lokalen Gruppen der Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW . Wegen Corona sind die Aktionen begrenzt und finden mit Abstand und Masken statt. Teilweise sind auch die Städten selbst Veranstalter: In Essen und anderen Orten hissen die Bürgermeister, die Mitglieder der internationalen Initiative "Mayors for Peace" sind, zur Feier des Tages die Flagge der Organisation an den Rathäusern. "Es ist ein historischer Tag, auf den die Überlebenden der Atombombenabwürfe und die Opfer der Atombombentest lange gewartet haben", sagt Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW. "Ab Freitag müssen sich alle Staaten, die Atombomben besitzen oder die Stationierung auf ihrem Gebiet dulden, den Vorwurf gefallen lassen, dass sie gegen das Völkerrecht verstoßen" so Schramm weiter. Deutschland gehört bisher zu den Staaten, die den Vertrag nicht unterzeichnet haben. Hier wollen die Friedensorganisationen im Verlauf des Jahres weitere Aktivitäten entfalten, um die Abgeordneten des Bundestages zu einem entsprechenden Beschluss zu bewegen.

 

EIne Liste der Aktionen in NRW findet man unter https://nrw.dfg-vk.de/nrw-unsere-themen-atomwaffen-abschaffen







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