Kundgebung am 1. Mai 2020| 11 Uhr| Dellplatz| Duisburg

30.04.20
BewegungenBewegungen, NRW, News 

 

Von Duisburger Netzwerk gegen Rechts

Unser Ziel für den 1. Mai 2020 ist, wie an jedem 1. Mai die vielfältigen Interessen und Forderungen der Lohnabhängigen überall auf der Welt gemeinsam in die Öffentlichkeit zu tragen. Gerade in diesen Tagen treten die Verwerfungen des Kapitalismus wie unter einem Brennglas zu Tage: In vielen Schwellenländern haben arme Menschen keine Möglichkeit, sich wirksam vor dem Coronavirus zu schützen. Die Krisenmaßnahmen ihrer Regierungen zerstören ihre Lebensgrundlagen. Arbeitslosigkeit und Hunger sind die Folgen. In den Flüchtlingslagern der Welt gibt es weder ausreichend Wasser noch genug Raum oder medizinische Versorgung, nicht einmal in Europa.

In den reichen Staaten der westlichen Welt sind die auf Konkurrenz und Profit getrimmten Gesundheitssysteme unvorbereitet und überfordert, in einigen Ländern dem Zusammenbruch nahe. Weltweit müssen Menschen ums nackte Überleben kämpfen.

Mit „unbegrenzten“ Milliardenprogrammen versuchen die Regierungen jetzt, , auch mit militärischer Aufrüstung die Weltwirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. Am Ende wird sich erneut die Frage stellen, wer für die Krise zahlt. Unsere Antwort lautet – genau wie vor 12 Jahren: Wir zahlen nicht für Eure Krise! Dafür gehen wir am 1. Mai gemeinsam an die Öffentlichkeit.

Unterstützer: Attac Duisburg, Aufstehen Duisburg, DKP Duisburg, DOS Partei Duisburg, Friedensforum Duisburg, Duisburger Netzwerk gegen Rechts

Bitte für alle zu beachten:
https://heraus-zum-ersten-mai-2020.de/aktionskonsens

(Unsere Aktionen finden im Einklang mit den Auflagen der jeweiligen Bundesländer zum Schutz gegen die Verbreitung des Coronavirus statt. Wir melden öffentliche Kundgebungen an. Die Verantwortung für die Aktionen liegt bei den jeweiligen Organisator*innen. Angemeldete Aktionen werden 48 Stunden nach der Anmeldung auf der Homepage www.heraus-zum-ersten-mai-2020.de veröffentlicht. Wir halten uns an die Auflagen zum Gesundheits- und Pandemieschutz der zuständigen Behörden. Von unseren Aktionen geht keine Gewalt aus. Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für unsere Aktionen und unsere Aktionsformen. Wir stehen gemeinsam, in Solidarität und gegenseitiger Unterstützung, beieinander und passen aufeinander auf.)







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