Degrowth Vienna 2020 diskutiert Auswege aus Wachstumszwang


Bildmontage: HF

28.05.20
BewegungenBewegungen, Wirtschaft, Internationales, TopNews 

 

Von Attac

Bereits 3000 Anmeldungen für viertägige Onlinekonferenz / Attac ist Mitveranstalter

Freitag, 29. Mai, bis Montag, 1. Juni 2020

Um Strategien für eine sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft geht es bei der viertägigen Onlinekonferenz Degrowth Vienna 2020. Attac Deutschland und Attac Österreich gehören zu den Veranstaltern.

Mehrere Tausend Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen und Interessierte werden ab Freitag in mehr als 100 Veranstaltungen Vorschläge diskutieren und Strategien entwickeln, wie der Übergang zu einer Gesellschaft jenseits des Wachstumszwangs gelingen kann. Fast 3000 Teilnehmer*innen haben sich bereits vorab angemeldet.

Attac Deutschland beteiligt sich mit mehreren Workshops an der Konferenz, darunter „Monetary and financial systems for a degrowth society“, „Degrowth und die Kritik an Zins und Geldsystem“, „Mobility for all: Working on strategies for social-ecological transformation of urban mobility“ und „Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und Wachstumskritik“.

„Permanentes Wirtschaftswachstum erfüllt das Versprechen auf Wohlstand für die meisten Menschen nicht, sondern sprengt die ökologischen Grenzen der Erde und macht sie unbewohnbar. Das wissen wir nicht erst durch die Klimakrise. Mit der Corona-Pandemie werden die Schwächen der wachstumszentrierten globalisierten Wirtschaftsweise noch deutlicher.

Wir müssen unsere Gesellschaft tiefgreifend umgestalten, bevor diese Umgestaltung durch eine Krise erzwungen wird“, sagt Werner Rätz vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. „Dabei verbinden wir Wachstumskritik immer mit sozialpolitischen Themen. Unser Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen und der Schutz der Natur. Das eine lässt sich vom anderen nicht trennen.“

Im März 2019 hat Attac eine Kampagne für einen sozial-ökologischen Umbau gestartet. Im Mittelpunkt stehen vielfältige Aktivitäten für eine Verkehrswende unter dem Motto „Einfach umsteigen – klimagerechte Mobilität für alle“. So beteiligte sich Attac unter anderem an den Blockaden und Demonstrationen gegen die IAA in Frankfurt.

 







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