Davos: Gipfel der Konzern-Willkür


Bildmontage: HF

22.01.19
BewegungenBewegungen, Wirtschaft, TopNews 

 

Von ethecon

Protest mit ethecon Awards 2019

Anlässlich der Eröffnung des 49. Weltwirtschaftsforums (WEF) im schweizerischen Davos wendet sich die Stiftung ethecon Ethik & Ökonomie an die Öffentlichkeit: Sie ruft dazu auf, Vorschläge für die Preisträger*innen ihrer beiden Internationalen ethecon Awards einzureichen. Die beiden Auszeichnungen sind die mittlerweile wohl bekanntesten Preise gegen Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung.

„In Davos geben sich Ultra-Reiche, Manager*innen und Politiker*innen die Klinke in die Hand, die im Namen der Profite immer wieder Hunger, Elend, Tod und Zerstörung in Kauf nehmen.“ Begründet Geschäftsführer Niklas Hoves den Bezug zum Weltwirtschaftsgipfel. Von immensem Militäraufgebot bewacht, riegeln sie sich gegen die Kritik der Gipfelgegner und Weltsozialforen ab. Sie scheuen die Öffentlichkeit, sie scheuen den Pranger.“

Seit 2006 verleiht ethecon jährlich zwei internationale Preise. Mit dem ethecon Blue Planet Award werden Menschen geehrt, die sich in herausragender Weise für Rettung und Erhalt unseres Blauen Planeten einsetzen. Mit dem ethecon Black Planet Award werden Menschen geschmäht, die in besonders verantwortungsloser Weise zu Ruin und Zerstörung unserer Erde hin zu einem Schwarzen Planeten beitragen.

Der Ehrenpreis, der Internationale ethecon Blue Planet Award, besteht aus einem wertvollen Kunstwerk, das die bekannte Düsseldorfer Fotokünstlerin Katharina Mayer für ethecon jährlich neu als Unikat erschafft. Der Schmähpreis, der Internationale ethecon Black Planet Award, ist hingegen stets ein einfacher, industriell gefertigter Plastik-Globus, den ein Jugendlicher verfremdet.

Während die Bekanntgabe der Preisträger*innen traditionell am 21. September, dem internationalen Tag des Friedens stattfindet, erfolgt der Aufruf zu Nominierungen zeitgleich mit der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums.

Vorschläge für PreisträgerInnen der beiden ethecon Preise berücksichtigt die Stiftung bis spätestens zum 31. März 2019 (Poststempel/Eingang eMail) entgegen.







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