COP 25 | BUND nimmt an friedlichem Protest teil, Beobachter von Konferenzgelände verwiesen

11.12.19
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Von BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nimmt mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren an einem friedlichen Protest auf der Weltklimakonferenz teil, die Sicherheitskräfte reagieren aggressiv. Dazu kommentiert Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender

„Der BUND hat heute an einem friedlichen, aber nicht angekündigten Protest der Zivilgesellschaft gegen das Ausbleiben ausreichender Klimaschutzziele auf der Weltklimakonferenz teilgenommen. Dem Protest wurde mit unverhältnismäßiger Aggressivität von Seiten der Sicherheitskräfte begegnet. Menschen wurden daran gehindert, sich frei zu bewegen und wir haben beobachtet, wie friedliche Aktivistinnen und Aktivisten von Sicherheitskräften angegangen wurden. Wir sind entsetzt über die Versuche der Sicherheitskräfte, hier bei der Klimakonferenz friedlichen Protest zu kriminalisieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen von Friends of the Earth sowie viele andere mit Beobachter-Status, die an dem Protest teilgenommen haben, wurden des Konferenzgeländes verwiesen und es ist unklar, ob sie wieder Zugang zur Klimakonferenz erhalten. Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit sind zentrale Stützen unserer Demokratie. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für die Rechte der Zivilgesellschaft bei den internationalen Klimaverhandlungen einzusetzen.“

Weitere Informationen und ein FAQ finden Sie unter: www.bund.net/cop25 

BUND-Papier zur Beteiligung der Zivilgesellschaft: Der BUND hat anlässlich der COP 25 Empfehlungen für die Verbesserung der Partizipation der Zivilgesellschaft im Prozess um die Anpassung der nationalen Klimaziele, in englischer Sprache, veröffentlicht: www.bund.net/cop25-zivilgesellschaft







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