RWE-Hauptversammlung in Essen (3. Mai 2019): Breite Proteste vor und in der Grugahalle


Bildmontage: HF

02.05.19
BewegungenBewegungen, Umwelt, NRW, Ruhrgebiet, TopNews 

 

Von BBU

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass es am Freitag (3. Mai 2019) in Essen vor und während der Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE zahlreiche Proteste geben wird. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre organisiert neben kritischen Redebeiträgen auf der Hauptversammlung vormittags von 08.30 Uhr bis 11.00 Uhr eine Demonstration vor der Grugahalle. Kritisiert werden einerseits die klima- und gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Kohle- und Atomenergie. Außerdem wird der Umgang von RWE mit meschenrechtlichen Sorgfaltspflichten wie z.B. bei Umsiedlungen in Kolumbien und Russland kritisiert. Mehr dazu unter https://www.kritischeaktionaere.de/kohle-stoppen/irrwege-stoppen-fuer-klimagerechtigkeit-kaempfen

Anti-Atomkraft-Initiativen, die Ärzteorganisation IPPNW und der BBU fordern zudem vom RWE-Vorstand, die noch laufenden Atomkraftwerke des Konzerns in Lingen und Gundremmingen sofort stillzulegen. Desweiteren fordern sie die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau. RWE verfügt zusammen mit EON ein Drittel der Anteile an deren Betreiberkonzern Urenco. 

Der BBU begrüßt es, dass auch Initiativen der Kampagne Fridays for Future die Proteste bei der RWE-Hauptversammlung unterstützen. Auf der Facebookseite der Kampagne heißt es dazu: „Nächsten Freitag findet anlässlich der RWE Hauptversammlung eine NRW-weite Demonstration in Essen statt! RWE hält mit der Braunkohleverstromung an einem Konzept fest, das definitiv nicht zukunftsfähig ist. Deshalb ist es für uns klar, dass wir Freitag in Essen unsere Stimmen erheben werden, um gegen die Klimakrise und für die erneuerbaren Energien zu demonstrieren. Kommt auch ihr vorbei! (Quelle:

https://www.facebook.com/fridaysforfuture.de/photos/a.2013155225443846/2212496255509741/?type=3&theater).

Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betont „Die gemeinsamen Proteste sind ein wichtiges Zeichen. Die Kohle- und Atompolitik von RWE und anderen Energiekonzernen muss gestoppt werden. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energiequellen.“







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