Ostermarsch Rhein/Ruhr vom Koalitionsvertrag enttäuscht. Abrüsten statt Aufrüsten ist die aktuelle Forderung!


Bildmontage: HF

08.02.18
BewegungenBewegungen, Internationales, NRW 

 

Von Ostermarsch Rhein / Ruhr

Enttäuscht vom vorliegenden Koalitionsvertrag zeigen sich die Organisatoren des diesjährigen Ostermarsches Rhein/Ruhr. „Ein "ja" zur nuklearen Teilhabe Deutschlands, ein "ja" zur Erhöhung der Militärausgaben "im Zielkorridor der Vereinbarungen in der NATO", ein "ja" zu den Kriegseinsätzen der Bundeswehr, ein "ja" zur stärkeren europäischen Rüstungsproduktion, kaum Änderungen bei den Rüstungsexporten! Das ist keine Politik für die Sicherheit unseres Landes“, so Joachim Schramm, einer der Sprecher des Ostermarsches. Die Diskussion um neue Atomwaffen und die schlimme Rolle, die deutsche Rüstungsexporte im aktuellen Konflikt in Nordsyrien spielen, zeige die Notwendigkeit einer Wende in de deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, so Schramm.

Bei den dreitägigen Friedensaktionen über die Ostertage wollen die Friedensgruppen an Rhein und Ruhr daher auch eine Antwort auf diesen aus ihrer Sicht fehlgeleiteten Politikansatz geben . Vierzig ErstunterzeichnerInnen aus Friedensorganisationen, aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden sowie dem Kulturbereich rufen auf zum diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr. Das diesjährige Motto lautet „Abrüsten statt Aufrüsten – Atomwaffen abschaffen – Friedenspolitik statt Konfrontation“.

Informationen über die Friedensaktion erhält man unter www.ostermarsch-ruhr.de







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