G20-Prozess gegen italienischen Aktivisten Fabio


Bildmontage: HF

13.10.17
BewegungenBewegungen, Hamburg 

 

Von IL

Interventionistische Linke ruft zu Kundgebungen an Prozesstagen auf

  • Kundgebungen am 16.10., 17.10. und 7.11., jeweils um 8.30Uhr vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona, Max-Brauer-Allee 91.

Die Interventionistische Linke ruft zu Kundgebungen vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona aus. Die Kundgebungen finden jeweils an den Tagen statt, an denen vor dem Amtsgericht gegen den italienischen G20-Aktivisten Fabio verhandelt wird. Sie fordert den Freispruch und die sofortige Freilassung von Fabio und allen anderen G20-Gefangenen.

Festgenommen wurde Fabio am Morgen des 7. Juli am Rondenbarg, wo die Polizei einen Protestzug angriff und mit massiver Gewalt die meisten schwerverletzten Aktivist_innen verursachte. Ein vom NDR veröffentlichtes Video zeigt, dass die Darstellung der Polizei ein Gemisch aus Übertreibungen, Lügen und Propaganda darstellt. Dem italienischen Aktivisten wird alleine die Beteiligung an den Protesten vorgeworfen. Dennoch bescheinigte das Oberlandesgericht Hamburg dem 18-Jährigen beim Haftprüfungstermin in bestem Nazijargon »schädliche Neigungen« und »erhebliche Anlage- und Erziehungsmängel« und begründeten damit seine bis heute andauernde Untersuchungshaft.

„Das Verfahren gegen Fabio zeigt besonders deutlich, dass es bei den G20-Prozessen nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine Abschreckungs- und Gesinnungsjustiz geht“, so Emily Laquer für die Interventionistische Linke: „Wir sind Fabio dankbar, dass er nach Hamburg gekommen ist, um mit uns gegen die Politik der G20 zu demonstrieren. Er hat nichts zu bereuen.“

Die Interventionistsche Linke ist eine Organisation der radikalen Linken und in mehr als 30 Orten in Deutschland und Österreich aktiv. Beim G20 Gipfel hat die IL die Großdemo "Grenzenlose Solidrität statt G20" und die Blockadeaktion "BlockG20" mitinitiiert. Die Kundgebungen finden in Zusammenarbeit mit der Kampagne UnitedWeStand (https://unitedwestand.blackblogs.org) statt, die in Hamburg und darüber hinaus die Solidaritäts mit den G20 Gefangenen organisiert.

Weitere Informationen auf

www.interventionistische-linke.org







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