"Autonome Blumenkinder" wieder aktiv: GJ Göttingen fordert umfassende Legalisierung von Cannabis

21.06.17
BewegungenBewegungen, Niedersachsen, News 

 

Von Grüne Jugend Göttingen

Göttingen ist auch 2017 um einige hundert Hanfpflanzen hübscher geworden. Dies ergibt sich aus einem Bekenner*innenschreiben der Aktionsgruppe "Einige Autonome Blumenkinder", das auf linksunten.indymedia veröffentlicht wurde [1]. Die Aktivist*innen haben Hanfsamen überall in der Stadt verteilt, um gegen das Verbot von Cannabis zu protestieren. Und das erfolgreich, denn in ganz Göttingen erblühen und gedeihen die Hanfpflanzen. Die GRÜNE JUGEND Göttingen solidarisiert sich mit den „Autonomen Blumenkindern" und schließt sich ihrer Forderung nach einer vollkommenen Legalisierung von Cannabis und einer Entkriminalisierung der Konsument*innen an. Dazu ruft die GJ wie in den vergangenen Jahren zu einem Fotowettbewerb auf. Fotos von Hanfpflanzen können an goettingen@gj-nds.de geschickt werden, welche dann über den Twitter-Kanal @gjgoettingen unter dem Hashtag #PotCityGoe veröffentlicht werden.

Auf der Homepage der GJ Göttingen können bereits die ersten Bilder angesehen werden:

http://gj-goettingen.de/pm-autonome-blumenkinder-wieder-aktiv-gj-goettingen-fordert-umfassende-legalisierung-von-cannabis/

Ein Mitglied der GJ Göttingen äußert sich wie folgt: "Das Engagement der "Autonomen Blumenkinder" ist ein wichtiges Zeichen für die Legalisierung von Cannabis. Die undifferenzierte Dämonisierung von Cannabis verhindert eine tatsachengerechte Aufklärung über die Risiken des Konsums. Das Verbot von Cannabis spiegelt nicht die tatsächliche Gefährlichkeit der Pflanze wider. Im Gegenteil: Es sind Drogen in der BRD erlaubt, neben denen das Verbot von Cannabis unverhältnismäßig erscheint. Alkohol und Tabak bergen deutlich größere gesundheitliche Risiken. Die Legalisierung von Cannabis in Kanada [2], Uruguay sowie einigen Bundesstaaten der USA, zeigt, dass die Zeit für eine umfassende Legalisierung der Hanfpflanze reif ist, auch in Deutschland!"

Das GJ-Mitglied führt aus: "Die Kriminalisierung tausender Menschen aufgrund ihres Cannabis-Konsums ist nicht nur absolut absurd, sondern auch realitätsfern. Kiffen gehört für viele Menschen zum Alltag dazu.

Etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung hat schon mindestens einmal Cannabis konsumiert - trotz Verbot. Das Beharren von CDU und auch weiten Teilen der SPD auf das Cannabis-Verbot zeigt, wie ideologisch die Cannabis-Debatte geführt wird. Wir fordern eine Anpassung der Drogenpolitik an die tatsächlichen Lebensrealitäten der Bürger*innen.

Die irrationale Repressionspolitik muss ein Ende haben. Die Erleichterung des Zugangs zu medizinischem Cannabis für Patient*innen seit März dieses Jahres reicht uns nicht aus [3]. Unser Ziel ist und bleibt die vollkommene Legalisierung von Hanf als Genussmittel sowie Nutzpflanze und wertvoller Rohstoff."







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