„NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/ waffen abschaffen – Für eine zivile EU!“

15.04.14
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von DFG-VK NRW 

Ostermarsch Rhein/Ruhr 2014

Die Ukraine-Krise macht augenfällig, wie wenig gesichert die europäische Friedensarchitektur ist. Viele Menschen fürchten einen neuen Kalten Krieg oder gar schlimmeres. Daher wird die Ukraine zentraler Gegenstand des diesjährigen Ostermarsches Rhein/Ruhr sein.

Darüber hinaus wenden sich die Teilnehmer/innen 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs, in dem die Staaten Europas sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden, und angesichts der bevorstehenden EU-Wahl gegen die zunehmend militärische Rolle der EU und fordern eine zivile Außenpolitik sowie eine andere Flüchtlingspolitik. Mit Blick auf Deutschland protestieren die Ostermarschierer gegen die unverändert hohen Rüstungsexporte.

Ein weiteres Thema ist erstmals in Kooperation mit den Anti-AKW-Gruppen aus NRW die Durchsetzung der Energiewende und die Forderung nach Stopp der Urananreicherung in NRW und Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. Auch weiterhin steht die Werbekampagne der Bundeswehr an den Schulen, gerade auch die Anwerbung Minderjähriger, in der Kritik der Friedensbewegung.

„NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/ waffen abschaffen – Für eine zivile EU!“ lautet das diesjährige Motto des Ostermarsches Rhein/Ruhr

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr ist im Rahmen der ca. 60-80 bekannteren Märsche und sonstigen Aktionsformen, die jährlich zu Ostern in der Bundes­republik Deutschland stattfinden, einer der größeren und traditionsreichen.

Er wird auch 2014 wieder an drei Tagen, von Ostersamstag, 19. April bis Ostermontag, 21. April von Duisburg/Düsseldorf über Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum nach Dortmund führen. Als Besonderheit gibt es diesmal bereits am Karfreitag eine Auftaktveranstaltung an der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau.

Am Ostersamstag geht es los in Duisburg am Kuhtor, wo ab 10:30 Uhr die Auftaktveranstaltung beginnt. Dort spricht die Bundestags­abgeordnete der „Linken“, Sevim Dagdelen zum Thema „Raus aus der NATO – Friedens schaffen ohne Waffen“. Nach der Demonstration zum Hbf fährt man mit der Bahn nach Düsseldorf, um sich ab 14 Uhr der dortigen Demon­stration der Friedensfreunde aus dem Rheinland anzuschließen. Der Abschluss findet ab 15:00 Uhr auf dem Marktplatz statt. Dort sprechen die Bundestags­abgeordnete der „Linken“ Ulla Jelpke zum Thema „EU: Militärinterventionen und Flüchtlingsabwehr“ sowie Gergishu Yohannes von der Initiative „Tod im Mittelmeer 2009 e.V.“.

Die 2. Tagesetappe am Ostersonntag führt ab 10:20 Uhr als Fahrradcorso von Essen, (Willy-Brandt-Platz) über Gelsenkirchen, Wattenscheid, Herne zum soziokulturellen Zentrum Bahnhof Langendreer in Bochum. In Essen ist erster Zwischenhalt der RWE Tower, wo Björn Ahaus von Greenpeace und Peter Bastian von „Sofortiger Atomausstieg Münster“ zum Thema „Atomkraft/waffen abschaffen“ sprechen. Zum Abschluss im „Bahnhof Langendreer“ spricht Matthias Monroy zur militärischen Abschottung der EU gegen Flüchtlinge

Die in unseren Materialien noch angegebene Motorradtour in Köln muss leider ausfallen.

Die 3. Etappe startet Ostermontag um 11:00 Uhr in Bochum-Werne mit Zwischen­kundgebungen in DO-Dorstfeld und am Dortmunder Friedensplatz. In Bochum-Werne ist das Thema u.a. die Bundeswehrwerbung an Schulen. In Dortmund spricht am Friedensplatz vor dem Rathaus Ulrich Sander von der VVN-BdA NRW zum Thema „Bundeswehr raus aus den Rathäusern“ Der Ostermarsch Rhein/Ruhr endet mit dem Abschluss-Friedensfest am Wichernhaus, Stollenstr. 36, in der Dortmunder Nordstadt. Dort spricht Tobias Pflüger von der „Informationsstelle Militarisierung“ (IMI) zum Thema „Ukraine-Konflikt“

Die drei Schwerpunkte des Ostermarsches – Für eine zivile Lösung des Ukraine-Konflikts und eine zivile EU, Nein zur deutsche Rüstung und Kriegsbeteiligung, Nein zur Atomrüstung - finden sich wieder in den Reden, die entlang der Strecke gehalten werden. An den drei Tagen werden 15 Auftakt- Zwischen- und Abschluss­veranstaltungen den Weg säumen. Es treten Rednerinnen und Redner aus der Friedensbewegung, der Antifa-Bewegung, aus Parteien, aus Kirchen, aus der Anti-Atombewegung und den Gewerkschaften auf.

Gerade auch im Ruhrgebiet versuchen Neo-Nazis ihr Süppchen zu kochen. Daher ist es selbstverständlich, dass das Thema Antifaschismus für uns eine Rolle spielt. Das wird seinen besonderen Ausdruck am Ostersonntag im Stadtpark von Gelsenkirchen beim Gedenken am antifaschistischen Mahnmal und durch die Kundgebung in Dortmund-Dorstfeld am Ostermontag finden.

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr wird im Wesentlichen von den örtlichen Friedensforen und –initiativen getragen, An den regionalen Friedensversammlungen zur Vorbereitung des Rhein/Ruhr Marsches beteiligen sich jeweils zwischen zehn und dreizehn örtliche Initiativen aus dem Rhein/Ruhrgebiet.

Alles unter:
www.ostermarsch-ruhr.de

Ostermarsch Rhein Ruhr
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