No Border Camp Köln/Düsseldorf ab Samstag auf den Poller Wiesen in Köln


No Border Camp

10.07.12
BewegungenBewegungen, Soziales, Düsseldorf, Köln, NRW 

 

von Pressegruppe des No Border Camps Köln / Düsseldorf 2012

Platzbesichtigung / Residenzpflicht temporär außer Kraft gesetzt

Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Stadt Köln dem No Border Camp nun einen Platz zugesagt:
Das Camp wird seine Zelte vom 14. bis zum 22. Juli auf den Poller Wiesen in Köln aufschlagen, direkt am Rheinufer.

Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn des Camps lädt die Vorbereitungsgruppe für den 12. Juli zur Pressekonferenz vor Ort ein. Die No Border Camp – Vorbereitungsgruppe fordert, dass Flüchtlinge, die ab Freitag zum Camp anreisen, nicht durch Residenzpflicht oder Polizeikontrollen behindert werden.


Am Donnerstag, dem 12. Juli werden wir zwischen 10.00 und 11.00 Uhr vor Ort über Ablauf und Ziele des Camps berichten. Anschließend wird es die Möglichkeit geben, das Gelände zu besichtigen und Bildmaterial vom Campaufbau zu machen. Aus dem Vorbereitungskreis werden anwesend sein und die Fragen der JournalistInnen beantworten:

  • Nora Bona (Bündnis Yag Bari, Bündnis von verschiedenen Roma- Selbstorganisationen)
  • Maria Sopala (Vorbereitungsgruppe No Border Camp)
  • Salissou Oumarou (The VOICE Refugee Forum)

Vorher wie jetzt auch rufe ich zur Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge in Deutschland auf. Flüchtlinge MÜSSEN das Recht haben, sich frei auf deutschem Gebiet zu bewegen, ohne Erlaubnis und ohne dafür zu bezahlen.“
(Miloud Sherif, Aktivist von The VOICE Refugee Forum)

Zum No Border Camp, das vom 14. bis zum 22. Juli in Köln auf den Poller Wiesen direkt am Rheinufer stattfinden wird, werden auch viele Flüchtlinge aus allen Teilen Deutschlands zusammenkommen. Die meisten von ihnen haben mit einem Problem zu kämpfen, dass vielen Menschen mit deutschem Pass überhaupt nicht bewusst ist: Sie unterliegen als Asylsuchende oder „Geduldete“ der Residenzpflicht, d.h. sie dürfen offiziell ihren Landkreis oder Regierungsbezirk nicht verlassen. Bei einer Polizeikontrolle außerhalb des Bezirks drohen Bußgelder, Strafverfahren und sogar die Ausweisung.

Die Vorbereitungsgruppe hofft darauf, dass die Flüchtlinge sich von diesem rassistischen Gesetz nicht abschrecken lassen, nach Köln zu kommen. Rex Osa von The VOICE Refugee Forum, der ebenfalls das No Border Camp mit vorbereitet, erklärt dazu:
Das No Border Camp fordert, die Residenzpflicht abzuschaffen. Wir erwarten, dass alle Leute ohne Restriktionen nach Köln kommen und sich während des Camps frei bewegen können. Das No Border Camp wird rassistische Personenkontrollen durch die Polizei nicht hinnehmen.“

Kontakt:
Email: media-nbc@riseup.net
Telefon: 0152 – 27610910 ( Maria Sopala)
Telefon: 0174 – 5890330 (Nora Bona)

Mehr Infos zum Camp:
http://noborder.antira.info/de/


Hintergrundartikel zum Download unter:
http://noborder.antira.info/de/press/


Weitere Hintergrundinformationen zu unseren Schwerpunktthemen:

Pressegruppe des No Border Camps Köln / Düsseldorf 2012





 


VON: PRESSEGRUPPE DES NO BORDER CAMPS KÖLN / DÜSSELDORF 2012






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