Schlichtweg mehr Demokratie

23.08.11
BewegungenBewegungen, Berlin, Politik, TopNews 

 

von aCAMPada

„Ich schlafe da wo ich will“ ist eine der Losungen des aCAMPada, das z.Zt. auf dem Alexanderplatz in Berlin aufgebaut ist.

Seit zwei Tagen campen die jungen Leute dort und fordern, gleich den Massenbewegungen in Spanien und in Griechenland mehr Beachtung von Volksentscheiden und Bürgermeinungen, den Ausbau des Sozialstaates statt des fortschreitenden Abbaus von Sozialsystemen, weniger Überwachung und mehr Transparenz in politischen Entscheidungen.
 
„Schlichtweg mehr Demokratie“, sagt die Studentin Nadine (28), die aus Mönchengladbach kommt. Sie freut sich über die vielen Leute, die gekommen sind.

„Es sind deutlich mehr, als bei den anderen Camps, an denen ich teilgenommen habe. Wir müssen uns noch etwas orientieren, denn wir sind hier nicht so alteingesessen, wie jetzt die Montagsdemo, oder der Frauenclub.“ sagt sie.

„In den ersten beiden Nächten haben wir hier gezeltet, aber dann wurde uns das verboten.

Wir haben aber unsere Forderungen auf den Zelten stehen, also haben wir einfach die stangen herausgenommen und auf unseren Losungen  geschlafen.

Dann hat die Polizei immer mehr von den Dingen abgebaut, die das Vorbereitungsteam seit Monaten zusammengestellt hat. Jetzt ist es schon soweit gekommen, dass wir noch nicht einmal hier schlafen dürfen. Wenn jemand hier einschläft, haben sie uns gesagt, werden sie die Person wecken. Wir hätten gerne mehr Unterstützung, denn wir sind gegen Gewalt. Dann bringt es nur die Menge.“

 
Mehr Fotos und Informationen auf
http://acampadaberlin.blogspot.co
https://soldinerkiezkurier.wordpress.com/5822-2

 


VON: ACAMPADA






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