Neues Netzwerk will die Digitalisierung menschlich und sozial mitgestalten


(v.l.n.r.): Welf Schröter (Forum Soziale Technikgestaltung), Wolfgang Antritter, (GEW), Anja Dargatz (Friedrich-Ebert-Stiftung Baden-Württemberg)), Karin Uhlmann (KDA), Günter Buck (BAG EJSA), Annette Goerlich (Heinrich-Böll-Stiftung), Andreas Wieland (Ev. Schulwerk Baden + Württemberg), Manfred Dangelmaier (Fraunhofer IAO), Julia Friedrich (DGB Baden-Württemberg), Bild: Netzwerk "Sozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt"

17.07.17
BewegungenBewegungen, Soziales, Kultur, News 

 

Technik soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt!

Von Netzwerk "Sozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt"

Impulse für gesellschaftliche Initiativen zur humanen Gestaltung der Digitalisierung will das neue Netzwerk "Sozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt" geben, das sich gestern in Stuttgart gegründet hat. Technik soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Digitalisierung soll den sozialen Zusammenhalt stärken und ihn nicht verringern. Unter diesen Leitmotiven haben sich verschiedene Organisationen aus Bildung, Sozialarbeit, Kirche, Wissenschaft und Gewerkschaften zusammengefunden, um den fortschreitenden Prozess der Digitalisierung zu einem stärker gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Thema zu machen.

Es gilt, die digitale Transformation sozialpolitisch und zivilgesellschaftlich anzupassen und zu demokratisieren. Gefordert sind nicht nur Schule und Berufsschule sondern auch Stadtplanung und soziale Absicherung. Der Umbau stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Sie betrifft alle Bürgerinnen und Bürger. Sie alle sind einzuladen, sich an der Gestaltung dieser Veränderung zu beteiligen.

Dieser Wandel benötigt in demokratischer, sozialer, kultureller, rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Hinsicht Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit kann nur erreicht werden, wenn es gelingt, soziale Innovationen, soziale Standards, demokratische Rechte und gesellschaftspolitische wie auch strukturelle Maßnahmen im digitalen Wandel abzusichern. Schritte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts müssen aktiv weiter entwickelt werden.

Das Netzwerk will Gesprächspartner für Politik, Wirtschaft, Forschung und Technik sein, um gesellschaftliche Anforderungen in den Umbau gesellschaftlicher Umgangsformen zum frühestmöglichen Zeitpunkt einfließen zu lassen. Für das Netzwerk stehen die sich wandelnden Lebensbedingungen der Menschen jenseits des betrieblichen Alltages im Vordergrund.

Die Mitglieder

Zu den Gründungsmitgliedern des neuen Netzwerkes gehören die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA), das Forum Soziale Technikgestaltung, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, der Deutsche Gewerkschaftsbund (Bezirk Baden-Württemberg), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg,  die Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg, der Lehrstuhl für Soziologie Universität Hohenheim, das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg/Friedrich Ebert Stiftung, die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative / Kommunale Koordinierung und die Heinrich-Böll-Stiftung.

Mit weiteren interessierten AkteurInnen sind wir in engem Kontakt hinsichtlich einer offiziellen Beteiligung. Das Netzwerk ist offen für natürliche und juristische Personen.







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