Kohleinfrastruktur heute an drei Punkten blockiert


Foto: Ende Gelände

25.08.17
BewegungenBewegungen, Umwelt, Wirtschaft, NRW 

 

Ende Gelände in der Grube und auf Gleisen - Kreative Aktion zivilen Ungehorsams

Von Ende Gelände

Seit 10:30 Uhr blockiert Ende Gelände erfolgreich die Gleise der Nord-Süd-Kohlebahn vom Tagebau Garzweiler an verschiedenen Punkten.

Diese versorgt die Kraftwerke Neurath und Frimmersdorf mit Braunkohle.

Mit zivilem Ungehorsam setzt sich Ende Gelände für Klimagerechtigkeit ein. Soeben betraten Aktivist*innen den Tagebau Garzweiler. Insgesamt gibt es verschiedene Aktionswellen. Es folgen weitere Aktionen.

„Unser Protest gegen Braunkohle ist kreativ und vielfältig. Wir zeigen in der Aktion: Für Klimagerechtigkeit muss sich in unserer Gesellschaft viel ändern. Deshalb diskutieren die Ende Gelände-Aktiven in den Blockaden über Queerfeminismus, Selbstorganisation, Landwirtschaft, Vertreibung und Mobilität”, sagt Pressesprecherin Insa Vries.

„Ziviler Ungehorsam ist angesichts der Dringlichkeit des Klimawandels das jetzt notwendige Mittel. Wir setzen uns mit unseren Körpern für den sofortigen Braunkohleausstieg ein”, sagt Janna Aljets, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Unser ziviler Ungehorsam ist ruhig und besonnen, wir gefährden keine Menschen. Wir bedauern sehr, dass bisher mehr als zehn Personen durch die Polizei verletzt wurden“, sagt Aljets.

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für den sofortigen Braunkohleausstieg. Im letzten Mai blockierten rund 4000 Aktivist*innen einen Tagebau und ein Kraftwerk in der Lausitz. Dieses Jahr ist Ende Gelände Teil von vielfältigen Protesten, die sich während der Aktionstage gegen Braunkohle stellen, z.B. die Menschenkette „Rote Linien“ am 26.8. und Kleingruppenaktionen.







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