Neun Monate Krieg und Zerstörung in der Ukraine

09.12.22
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Update zu PETAs Einsatz für notleidende und jetzt auch vom Winter bedrohte Tiere

Von PETA

Bereits neun Monate für die Tiere im Kriegsgebiet: Seit Ausbruch des Krieges ist PETA in der Ukraine im Dauereinsatz. Innerhalb kürzester Zeit ist daraus das größte karitative Projekt in der Geschichte PETA Deutschlands entstanden: So sind mittlerweile über 1,1 Millionen Kilogramm vegane Tiernahrung im gesamten Land für notleidende Tiere ausgeliefert worden. Die Nahrung wird im Auftrag von PETA extra für die Ukraine produziert und unter großen logistischen Herausforderungen auch in schwer zugängliche, besonders betroffene Gebiete im ganzen Land transportiert. Zudem hat die Tierrechtsorganisation erst vor wenigen Wochen viele gespendete Hundemäntel, Taschenlampen, Winterausrüstung und viele weitere nützliche Sachspenden an ukrainische Tierschützer überreichen können. Stand heute wurden mehr als 1800 Tiere von PETA zusammen mit verschiedenen Partnerorganisationen aus den Kriegsgebieten gerettet und in Sicherheit gebracht. Ein aktuelles Video gibt Einblicke in den Ukraine-Einsatz.

„Wir sind unendlich dankbar für den unermüdlichen Einsatz unserer Freundinnen und Freunde in der gesamten Ukraine und all unserer Partnerinnen und Partner, die noch immer tagtäglich unter Einsatz ihres Lebens den Tieren helfen“, so Judith Pein, die seit Kriegsbeginn im Auftrag von PETA vor Ort im Einsatz ist.

Tierrettungen, Unterbringung, Versorgung und Vermittlungen

Mit ihrer Partnerorganisation Notpfote ist PETA seit einigen Monaten an der ungarisch-ukrainischen Grenze vertreten. Dort hat die Tierrechtsorganisation lokale, private Tierheime ausgebaut und unterstützt ukrainische Tierschutzorganisationen wie zum Beispiel Animal Rescue Kharkiv bei der Evakuierung und Versorgung von notleidenden Tieren: Die Helferinnen und Helfer bringen Hunde und Katzen in Not dorthin. Darüber hinaus kommen auch fast täglich Tiere aus anderen Regionen der Ukraine. Für ihre Unterbringung und Versorgung konnten inzwischen rund 250 sichere Plätze geschaffen werden. Die Tiere werden aufgepäppelt, medizinisch versorgt, durch die Quarantäne gebracht und bekommen Titer aus Blutserum, damit sie zeitnah in Partnertierheime in sichere EU-Staaten reisen und mit ihren Menschen wiedervereint werden oder ein neues, sicheres Zuhause finden können. Regelmäßig sind PETA-Teams vor Ort, die die Hunde und Katzen, welche die Voraussetzungen für die Einreise in die EU erfüllen, über die Grenze bringen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

Das Video über den Einsatz kann ab heute einen Monat lang hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen:

PETA.de/Neuigkeiten/Ukraine-Winter-Tiere

PETA.de/Kampagnen/PETA-helps-Ukraine

 







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