Gerichtsprozess: Gericht verschließt Augen vor Klimakatastrophe

30.08.22
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Von Letzte Generation

Wir blicken der Klimakatastrophe direkt in die Augen: Nachdem diesen Sommer weltweit die Wälder gebrannt haben und unsere Felder vertrocknet sind, flieht das Gericht im ersten Prozess gegen die Letzte Generation vor seiner Verantwortung in der Krise. Angeklagt wurde ein junger Mensch, der mutig und friedlich Widerstand gegen den zerstörerischen Kurs der Bundesregierung geleistet hat. Das Gericht entschied sich dazu, seinen Hilferuf zu verurteilen. 

Obwohl es die Klimakrise als Problem anerkannte, klammerte das Gericht diese in seiner Entscheidung ausdrücklich aus. Es sei nicht die Aufgabe des Gerichts, sich mit der Sache auseinanderzusetzen. Dies können wir nur als fatalen Fehler bezeichnen, denn die Augen vor der Realität zu verschließen, führt unsere Kinder in den Tod. Hunderte Menschen werden in den nächsten Monaten in diese Gerichtssäle ziehen und dort, wie auch auf der Straße, deutlich machen: Was wir alle in den nächsten 2-3 Jahren tun, ist alles entscheidend. 

Wir sind bereit, die rechtlichen Konsequenzen für unser Handeln zu tragen, doch können es nicht hinnehmen, dass sich das Gericht heute aus der Verantwortung gezogen hat und damit den Mord an den Armen und der jungen Generation billigt. Unabhängig davon, was in den Gerichtssälen entschieden wird: Der friedliche Widerstand geht mit derselben Entschlossenheit weiter. Das Urteil in der Krise ist das zwischen Leben und Tod.







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