Atomausstieg nicht verhandelbar - Sonntag (24.7.22) Protestkundgebung in Hamburg

22.07.22
BewegungenBewegungen, Umwelt, Hamburg, TopNews 

 

Von BBU

Am Sonntag (24.7.22) wird in Hamburg für den kompromisslosen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) begrüßt die Aktion und erklärt, dass der beschlossene Atomausstieg nicht verhandelbar ist. "Die letzten drei Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen spätestens am 31.12.2022 dauerhaft vom Netz, besser noch früher. Und dann gilt es, den Ausstieg zu vervollständigen: Auch die umstrittenen Uranfabriken in Gronau und Lingen müssen stillgelegt werden. Seit Jahrzehnten wird der Bevölkerung vorgegaukelt, dass Atomanlagen sicher und die Atommüll-Entsorgung gelöst sei. Nichts davon stimmt. Die katastrophalen Folgen von Tschernobyl und Fukushima belegen den Irrsinn der Atomindustrie. Und die Atommüll-Verschieberei von einem Standort zum anderen hat nichts mit Entsorgung zu tun", so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Der BBU weist darauf hin, dass auch bei der sommerlichen Witterung die bundesweite Anti-Atomkraft-Radtour der Organisation .ausgestrahlt weiterhin unterwegs ist. Aktuell (22.7.22, Nachmittag) befindet sie sich auf dem Weg zum stillgelegten Atomkraftwerk Stade (Niedersachsen). Dort findet um 17.45 Uhr eine Anti-Atomkraft-Kundgebung statt. In den nächsten Tagen führt die Tour auch zu den stillgelegten Atomkraftwerken Brokdorf und Krümmel, sowie zum Atommüll-Standort Gorleben. Informationen zur Tour, die auch vom BBU unterstützt wird, gibt es unter https://www.ausgestrahlt.de.

Die Kundgebung am Sonntag findet am Altonaer Balkon um 17 Uhr statt. Veranstaltet wird sie u. a. von der Anti-Atomkraft-Organisation ..ausgestrahlt, von Greenpeace und vom Hamburger Anti-Atom-Büro. Mehr dazu auch unter https://www.ausgestrahlt.de







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz