Bürger:innen von “Essen Retten - Leben Retten” lassen nicht locker.

28.01.22
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Von Essen Retten - Leben Retten 

Die Gruppe Essen Retten - Leben Retten setzt ihren Protest fort. Zum insgesamt sechsten mal heute blockiert sie nun eine Straße, diesmal vor dem Berliner Hauptbahnhof. Acht Bürger:innen stören hier den Verkehr und fordern von der Regierung ein Essen-Retten-Gesetz und eine Agrarwende bis 2030.

Bei einer Störung der A100 heute morgen kam es im Rahmen einer Polizeimaßnahme zu einer Handverletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Michael Winter, einer der blockierenden Bürger, wurde inzwischen wieder entlassen und sitzt mit seinem Unterarm im Verband schon wieder vor dem Hauptbahnhof auf der Invalidenstraße.

Was ich habe, ist ein Kratzer am Arm, aber wofür wir kämpfen, ist das Überleben von Milliarden Menschen in dieser Krise”, sagt der 59-jährige Biologe.

Wir haben 1,6 Millionen Menschen in Deutschland die zur Tafel gehen, weil sie sonst nicht genug zu essen hätten. Gleichzeitig werfen wir jede Minute eine LKW-Ladung der von unseren Landwirtinnen und Landwirten hart erarbeiteten Lebensmittel in den Müll. Das lässt sich mit meinen christlichen Werten nicht vereinbaren.” Sonja Manderbach, Mutter und Kirchenmusikerin

Die Störungen werden nicht aufhören bis sich die Regierung zu einem Essen-Retten-Gesetz bekennt.







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