Keine rechte Hetze an Schulen!

04.09.18
AntifaschismusAntifaschismus, NRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

In der vergangenen Woche hat die Partei 'Die Rechte' vor mehreren Dortmunder Schulen ein Heft getarnt als Schülerzeitung vor mehreren Dortmunder Schulen verteilt. Darin werden die Schüler unter anderem aufgefordert, linke Lehrer zu denunzieren und an eine angegebene E-Mailadresse zu melden.

„Auch wenn das rechte Pamphlet nicht auf, sondern vor dem Schulgelände verteilt wurde, so muss die Stadt Dortmund hier hart durchgreifen Die Rechte ist keine Partei wie jede andere: In ihren Reihen tummeln sich Holocaustleugner, mehrfach verurteilte Straftäter und sie tragen offen ihr faschistisches Gedankengut nach außen. Hier geht es nicht um politische Information, sondern um rassistische Hetze. Und der sollte nirgendwo Raum geboten werden – schon gar nicht vor Schulen!“, sagt Sonja Neuhaus, schulpolitische Sprecherin der Linken NRW.

Wie auch die Landesschüler*innenvertretung NRW fordert Die Linke die Schulleitungen auf, den Inhalt der Flyer im Unterricht zu thematisieren und nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

„Das Bert-Brecht-Gymnasium ist hier mit gutem Beispiel voran gegangen: Im Unterricht wurde die rechte Propaganda analysiert. Die Schule hat in unseren Augen die Aufgabe, neben Mathe und Englisch auch Demokratieverständnis zu lehren. Nur so können Schüler zu mündigen Bürgern erzogen werden“, so Neuhaus weiter.

Die Linke will für Landtagswahlen das Wahlalter auf höchstens 16 Jahre senken und fordert eine gesellschaftliche Debatte darüber, wie Kinder und Jugendliche besser an politischen Entscheidungen beteiligt werden können. 







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