Keine Holocaustleugnung und Nazikundgebung vor dem Hamburger Landgericht!


Bildmontage: HF

23.07.18
AntifaschismusAntifaschismus, Hamburg 

 

Von Hamburger Bündnis gegen Rechts

Die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel wird am 12. September ihre Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Hamburg haben.

Der langjährige Neonazi Christian Worch möchte deshalb zusammen mit der militant-neonazistischen Partei "Die Rechte" dort eine Kundgebung abhalten, in der sie Freiheit für ihre langjährige Kameradin fordern wollen.

Die unverbesserliche Frau Haverbeck wurde diverse Mal wegen Volksverhetzung, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener und Beleidigung verurteilt. Das Internationale Auschwitzkomitee schrieb im Mai dazu: „So wie Haverbeck seit Jahrzehnten die historische Wahrheit von Auschwitz und dem Holocaust leugnet, so bestreitet sie nun auch die Legitimität der deutschen Justiz, die ihr in den zurückliegenden Jahren eine viel zu lange Leine gelassen hat. Wenn man sich vor Augen führt, wie viele junge Menschen Haverbeck über Jahre hinweg mit ihren Lügen infiltrieren, belügen und zu antisemitischem Hass verführen konnte, ist es höchste Zeit, dass sie hinter Gittern Zeit zum Nachdenken findet.“ Inzwischen sitzt sie zu Recht in Haft.

Das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ (HBgR) ist der Überzeugung, dass die braunen Kameraden um Herrn Worch, welche mit ihrer Freiheitsforderung selbst den Holocaust in Frage stellen, ihr dort Gesellschaft leisten müssten. Der Massenmord an den europäischen Juden und Jüdinnen ist ein unvergleichliches Menschheitsverbrechen. Nie hatte die Parole: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen mehr Berechtigung.

Die Kreise um Worch (damals FAP) und Frau Haverbeck kennen sich seit mindestens 1984, damals stellte sie dem FAP-initiierten "Komitee für die Vorbereitung des 100. Geburtstags von Adolf Hitler" Räumlichkeiten zur Verfügung. Jetzt versucht die militante Naziszene Frau Haverbeck zur Märtyrerin und Ikone aufzubauen. Sollte Worch die Kundgebung nutzen wollen, um ein politisches Comeback in seiner ehemaligen Heimatstadt zu versuchen, so hat er sich geschnitten.

Felix Krebs vom HBgR: „Am 12. September wollen die radikalsten Neonazis und Holocaustleugner Deutschlands zu der Kundgebung kommen. Wir fordern die Innenbehörde auf, diese ungeheure Provokation zu verbieten, die noch dazu auf dem Sievekingplatz stattfinden soll, wo sich das Mahnmal für die Opfer der Hamburger NS-Justiz befindet. Es wäre ein Schlag ins Gesicht der Opfer des NS-Regimes und ihrer Angehörigen jetzt ausgerechnet den Apologeten der braunen Barbarei dort eine Propagandamöglichkeit zu bieten. Sollte es kein Verbot des Nazispektakels geben, werden wir selbst unser Möglichstes geben dieses zu verhindern."

 

Hamburger Bündnis gegen Rechts







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