GRÜNE JUGEND Göttingen ruft zur Teilnahme an Gegendemonstration in Nordhausen auf

16.02.18
AntifaschismusAntifaschismus, Niedersachsen, News 

 

Von Grüne Jugend Göttingen

Am Samstag den 17.02.2018 will die Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" eine Demonstration unter dem Motto "ein Licht für Dresden" durchführen.

Gegen diesen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch wird es Proteste und eine Gegendemonstration geben. Diese soll um 14:00 Uhr am Bahnhof in Nordhausen starten. Die GRÜNE JUGEND ruft alle Menschen dazu auf, sich den Gegenprotesten anzuschließen und so ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Faschismus und Geschichtsrevisionismus zu setzen.

Dazu eine Aktivistin*: "Die Neonazis vom III. Weg sind hochgefährliche, extrem gewaltbereite Menschen. Diese zu ignorieren wäre fatal und würde sie in ihren menschenverachtenden Positionen bestärken. Nur offen sichtbarer und deutlich artikulierter Protest kann ihnen deutlich machen, dass sie in unserer Gesellschaft nicht erwünscht sind. Wegsehen ist für uns keine Option. Denn wer schweigt und/oder wegguckt bereitet dem faschistischen Gedankengut den Weg in die Mehrheitsgesellschaft.

Wozu dies führt, hat uns die Geschichte gelehrt. Sollte es zu Blockadeaktionen kommen, so rufen wir alle Menschen dazu auf, Haltung zu zeigen und sich an den Aktionen des zivilen Ungehorsams zu beteiligen.

Denn es gilt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

Ein Aktivist* ergänzt: "Gewaltbereite Neonazis sind nur die Spitze des Eisberges. Wie tief rassistisches und faschistisches Gedankengut in die Gesellschaft eindringen kann, zeigt die Zustimmung, die die AfD erfährt.

Aktuellstes Beispiel ist die Rede André Poggenburgs, die er anlässlich des politischen Aschermittwochs gehalten hat. Rassismus und Menschenverachtung sind immer und überall zu bekämpfen, nicht nur am Samstag in Nordhausen. Antifaschismus ist und bleibt notwendiger denn je. Aber auch der Täter-Opfer-Umkehr der Neonazis muss etwas entgegengesetzt werden. Die Deutschen waren im Zweiten Weltkrieg an erster Stelle TäterInnen. Hier gilt für uns: Kein Vergeben, kein Vergessen!"







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