Thorsten Heise - Ein rechtsextremer Unternehmer und Netzwerker im Hintergrund

31.08.16
AntifaschismusAntifaschismus 

 

Von Jimmy Bulanik

Thorsten Heise wurde am 23. Juni 1969 in Göttingen geboren. Das beschauliche Northeim (wo ich bei meinen erfolgreichen Thorsten Heise Recherchen vor Ort gewesen bin), zwanzig Kilometer von Göttingen entfernt ist ein Lebensraum seiner Sozialisierung. Thorsten Heise stieg bei den militanten "Skinheads" ein und war Mitglied der im Jahr 1979 durch den Stuttgarter Rechtsextremisten, Martin Pape gegründeten Freiheitlichen Deutsche Arbeiterpartei. Tatsächlich handelt es sich bei der FAP um einen eigetragenen Verein. Am 24. Februar 1995 wurde diese Organisationseinheit durch das Bundesministerium des Innern verboten. Wegen der historischen Geschichte an Aufklärung welches von den Studierenden der Georg-August Universität ausgeht, ist Göttingen global bekannt. Jene welche in der schönen Stadt Göttingen studiert haben und gegenwärtig studieren, können traditionell mit rechtsextremer Gesinnung nichts anfangen. Thorsten Heise half aktiv den Studierenden vor Ort. Er alleine in Person brachte den jungen Göttinger Studierenden bei, das der Pazifismus versagt. Im Sinne von, Eine auf Dauer präzise Gewaltanwendung stellt eine effiziente, nachhaltige Form von Wirkungsmächtigkeit dar. Aus Dankbarkeit im Bezug auf ihre Entwicklungsfähigkeit der Studierenden an der Georg-August Universität haben diese Studierenden ihre gewonnenen Lernprozess empirisch an ihrem Mentor, Thorsten Heise  bei diversen Begegnungen mit glühender Leidenschaft angewandt. Im Gegensatz zu den klügeren und erfolgreicheren Studierenden der Göttinger Georg-August Universität ist Thorsten Heise wegen seiner Positionierung zum Pazifismus im Alltag einschlägig vorbestraft und kostete seinem angeblich geliebten Deutschland erhebliche Steuermittel für seine Aufenthalte in Haft. Diese gegenseitigen Wechselwirkungen in und um Göttingen können die Motivation des Thorsten Heise gewesen sein, Northeim für Fretterode zu verlassen.

Auch Thorsten Heise drang es nach Weiterentwicklung in seinem Leben. Die Quelle seiner Kapitalmasse (offenbar frei von ND Fingerabdrücken!) ist unbekannt womit Thorsten Heise im Jahr 1999 im Länderdreieck Thüringen, Niedersachsen und Hessen in Fretterode im Landkreis Eichsfeld das damalige Gutshaus der Herren von Hanstein, welches von grosszügigen Maßstab ist käuflich erworben hat. Zum Zeitpunkt der Auflassung verliessen viele Menschen Fretterode und der Kaufpreis soll preisgünstig gewesen sein. Tobias-Raphael Betzler war am 16. April 2015 im Landtag von NRW ein geladener Sachverständiger des PUA NSU. Nach seiner Entlassung in seiner Eigenschaft als Sachverständiger sagte Herr Betzler zu mir in der Kantine des NRW Landtages vor Zeugen, darunter die aus Niedersachsen bundesweit bekannte Diplom Politologin und Journalistin, Andrea Röpke, welche ebenfalls an diesem Tag beim Landtag von Nordrhein - Westfalen beim PUA NSU als Sachverständige geladen war, das Thorsten Heise eine Quelle der BRD in Geheimdienste sein soll. Weil ich unlauteres Zuflüstern nicht übernehme, darüber zu Enervieren bin fragte ich Herrn Betzler wie er darauf komme. Herr Betzler nannte mir sein mutmassliches Konstrukt. Meine substanzielle Recherche ergab gegenteiliges. So interviewte ich am 20. April 2015 im Allerweltshaus in Köln die Die Linke Bundestagsabgeordnete, Martina Renner zum Ende einer Vortragsveranstaltung zum rechtsterroristischen Netzwerk NSU. Martina Renner bezweifelt ernsthaft eine geheimdienstliche Tätigkeit durch Thorsten Heise. Thorsten Heise ist einschlägig vorbestraft (Nötigung, Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung, schwerer Körperverletzung, Landfriedensbruch) und darf von der Behörde keinen Waffenschein ausgestellt bekommen. Gleichwohl ist Thorsten Heise ein in der rechtsextremistischen Szene verorteter Unternehmer und hatte eine Militaria Lizenz mit dem Recht Produktionsgüter zu erwerben und ebenso zu veräussern. Die beschlagnahmten Waffen wie Maschinengewehr, Maschinenpistole, Pistole waren offenbar nicht schussfähig.

Thorsten Heise hatte viele Funktionen in dem Umfeld von rechtsextremen Organisationen. Die Kameradschaft Northeim gründete Heise, ist Mitglied der NPD und war Mitglied des Bundesvorstandes der NPD, als auch Mitglied des Landesvorstandes der NPD in Thüringen. Als Unternehmer profitiert Thorsten Heise, sowie seine nächsten Familienangehörigen von der rechtsextremistischen Subkultur durch einen Handel für Militärbekleidung, Campingartikel, Bild- und Tonträger, Geschenkartikel. Ebenfalls ist Thorsten Heise ein kommerzieller Veranstalter von rechtsextremen Konzerten. Thorsten Heise ist der Herausgeber des Nordlandverlag, welche die Medien "Volk in Bewegung & Der Reichsbote" verbreitet. Björn Höcke, erster Kreisvorsitzender der AfD im thüringischen Nordhausen-Eichsfeld-Mühlhausen, der Ort indem Thorsten Heise beheimatet ist soll Höcke unter dem Pseudonym Landolf Ladig über den Nordlandverlag Texte publiziert haben. Eine im April 2015 vom AfD Bundesvorstand verlangte eidesstattliche Versicherung das Höcke nicht über den Nordlandverlag unter dem Pseudonym Landolf Ladig Texte verfasst hat, verweigerte Höcke seine Unterschrift.

Im Rheinland - Pfälzischen Marienfels wurde bei einer Nacht - und Nebelaktion das "Denkmal" für die "1. SS-Panzer Division Leibstandarte SS Adolf Hitler", "12. SS-Panzer Division Hitlerjugend" durch Unbekannte vollständig zerstört. Angeblich mit Hilfe von Instrumenten aus der Baubranche. Deshalb kam Thorsten Heise bundesweit in die Medien dadurch das er im Jahr 2006 dies auf seinem Privatgelände diese zerstörten "Denkmäler" wieder errichten wolle, was auch vollendet worden ist.

Thorsten Heise soll ein Koordinator von rechtsextremen Auslandskontakten mitunter in der Republik Südafrika mit Bezug zu militärischen Befähigung sein. Dort sind unter anderem Dr. Claus Nordbruch seit 1986 ansässig. Laut Indizien im Bezug auf den damaligen Vorläufer des NSU, dem "Thüringischer Heimatschutz", dem besagten Interview mit Martina Renner, MdB Die Linke vom 20. April 2015 in Köln, dem Interview am 25. Januar 2016 in Dortmund mit dem NSU Nebenklagevertreter Carsten Ilius für die Dortmunder Mutter und Witwe Elif Kubasik, soll es sich bei Dr. Claus Nordbruch um eine Quelle des deutschen Auslandsnachrichtendienst, Bundesnachrichtendienst handeln. Sowohl Dr. Claus Nordbruch als auch Thorsten Heise sollen Unterstützer des rechtsterroristischen Netzwerk NSU sein. Im Bericht des Untersuchungsausschuss NSU des Bundestages wird Dr. Claus Nordbruch mehrfach erwähnt. Der Name Thorsten Heise zieht sich durch den Bericht über 1.409 Seiten wie ein roter Faden. Auf Seite 318 dieses Berichtes ist erkennbar das Thorsten Heise und Tino Brandt engen Kontakt pflegten. Doch Thorsten Heise schien Tino Brandt nicht vertraut zu haben und zeichnete mindestens ein Telefonat mit Tino Brandt auf. Tino Brandt war nicht die einzige Quelle des Inlandsgeheimdienst aus dem rechtsterroristischem Netzwerk NSU. So wurde bei einer der zahlreichen Hausdurchsuchungen bei Thorsten Heise Beweise in Form von Adressbüchern unter anderem eine Email Adresse des unter zweifelhaften Umständen verstorbenen V-Mann, Thomas Richter alias "Corelli" sichergestellt. Sofern bei den Tätern die Mauer des Schweigens bröckeln, könnte Thorsten Heise wegen der Unterstützung des rechtsterroristischen Netzwerk der Prozess gemacht werden. So wie Thomas Wulff, Landesvorsitzenden der NPD in Hamburg in einem anderem Kontext auf der rechtsextremen Demonstration am 03. August 2013 im wunderschönen niedersächsischen Kurort, Bad Nenndorf vernehmbar rief "Mord verjährt nicht..."

Jimmy Bulanik

 



Strafverfahren gegen Thorsten Heise - 18-05-18 20:51




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