Totalitarismustheorie


Bildmontage: HF

26.04.14
AntifaschismusAntifaschismus, Theorie, Debatte, TopNews 

 

von Zottel - FdA-IFA - Gai Dao #40

Konservative Ideologie oder Anknüpf- ungspunkt anarchistischer Analysen?

Wer im deutschsprachigen Raum zur anarchis- tischen Bewegung stößt, tut dies üblicherweise über undifferenziert linke Zusammenhänge. In diesen Zusammenhängen ist die Totalitarismus- theorie seit der 68er-Bewegung allgemein als rechts-demokratisches Gedankengut zur Diffa- mierung linker Politik verrufen.

Sie wird als Vorläufer der seit 1973 in Stellungnahmen staatlicher Stellen (z.B. Ver- fassungsschutzbericht) auftauchenden Extremismustheorie wahrgenommen, mit deren repressivem Arm sich quasi jede/r unbequeme AktivistIn beinahe täglich konfrontiert sieht.

Dieser Artikel will zeigen, dass die in linken Zusammenhängen etablierte ablehnende Haltung gegenüber der Totalitarismustheorie für libertäre Beteiligte neu zu überdenken ist. Hier soll eine differenziertere Haltung zur Theorie propagiert werden, wobei eine Zuspitzung letztendlich in der Frage mündet, ob nicht sogar ein anarchistischer Tota- litarismus-Begriff zu prägen sei; ob dieser Begriff nicht sogar bitter nötig wäre um dem Exitus der anarchistischen Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts gerecht zu werden.

Dabei soll es vordergründig nicht um die Bewertung abgeschlossener historischer Ereignisse gehen, sondern vielmehr um das zukünftige Herauslösen aus einem linken Mief, der eine kollektive Identität zu schaffen sucht, wo keine ist und uns in einem postmodernen Folkloretheater über einem Massengrab gefangen hält. Ein Grab, in dem unzählige vergessene GenossInnen neben autoritären TäterInnen verwesen, während darüber die Linken lustig ihr "Roter Oktober"- Bier schlürfen und "Hammer-und-Sichel + Anarchie = Liebe" aufs Klo taggen.

Dieser Artikel befasst sich nicht mit der Extremismustheorie, die hier schlicht als ein pseudowissenschaftlicher Winkelzug gegen jegliche Veränderung, insbesondere der Eigentumsverhältnisse, in der BRD abgetan wird 1. Sie entstand im Zuge der siebziger Jahre aus geheimdienstlichen und polizeilichen Stellungnahmen heraus, die später von opportunistischen "WissenschaftlerInnen" wie Backes oder Patzelt ideologisch unter- mauert wurden.

Sie schützt staatliche Stellen vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit unbeque- men Argumenten, spaltet emanzipatorische Kreise durch Angst vor Stigmatisierung, schafft aus der geheimdienstlich diktierten Norm der Mitte eine moralische Kategorie und verharmlost ganz nebenbei faschistische Ideologie und Praxis. Viele Initiativen haben die Extremismuspolemik bereits ausführlich demaskiert.

Allerdings ist die Extremismustheorie keine notwendige Folgerung der Totalitarismusthe- orie, obwohl Linke sie gerne in einem Atemzug nennen2. Die Totalitarismustheorie ist eine Theorie zu Herrschaft, die diese an ihren Taten und nicht ihren Ideologien misst. Die Extremismustheorie hingegen ist eine Theorie der Herrschenden, die die Untertanen an ihrer Gefährdung für die eigene Herrschaft (FDGO) misst. Dies ist nicht bloß ein Unterschied sondern eine Verkehrung. Sie ist ein Beispiel totalitärer Wesenszüge sowie Entwicklungsperspektiven kapitalistischer, sog. demokratischer Staaten.

Beschäftigen wir uns nun aber mit der Totalitarismustheorie inhaltlich, wobei zunächst ideologisches Konzept und Entstehung umrissen werden sollen, damit wir die folgende Erörterung mit glei- chem Wissensstand beginnen können3. Die Totalitarismustheorie unterscheidet Regime nicht nach ihrer Ideologie sondern nach ihren Herrschaftstech- niken.

Falls bestimmte Merkmale wie etwa eine offizielle Ideologie, polizeilicher Terror, Kontrolle aller Lebensbereiche und ein Einparteiensystem gegeben seien, könne von einem totali- tären Staat gesprochen werden. Regime, die nicht alle dieser (in einem Entwicklungsprozess begriffenen) Kriterien erfüllen, gelten als nicht totalitär4. Zusätzlich schufen einzelne WissenschaftlerInnen gegen Ende der Weimarer Republik die Kategorie des autoritären Staates 5.

Diese Klassifizierung ermöglicht eine Einstufung des faschistischen und des bolschewis- tischen Staates in einer identischen Kategorie und entstand auch explizit im Kontext des Sowjetstaates und des italienischen Faschismus 6. Es war die wissenschaftliche Antwort auf erschreckende formelle Ähnlichkeiten beider neuer Staatsformen, deren offizielle Ideologie jedoch konträr ausgerichtet war. (Sogar einzelne TheoretikerInnen des italienischen Faschismus mutmaßten eine zukünftiges Aufgehen des Bolschewismus im Faschismus7 .

Für die kapitalistischen, parlamentarischen Staatsformen erwies sich die Theorie als praktisch, da sie geeignet scheint die eigene Position aus der "Stuck in the middle"-Falle zwischen links und rechts zu führen und als eine dauerhafte Alternative zu Sozialismus und Faschismus zu etablieren8. Dieser inhaltliche Schachzug gelang jedoch erst mit breiterer Durchsetzung der Theorie nach Ende des zweiten Weltkrieges. So war Frankreich zum Zeitpunkt des Ein- marsches der Wehrmacht in einer innerlichen Starre gefangen - tief gespalten in ein linkes und rechtes Lager, die plötzlich gemeinsam der kaum nachvollziehbaren Eintracht der beiden Großmächte im Hitler-Stalin-Pakt gegenüberstanden. So erwies sich der Westfeldzug zunächst als leichtes Spiel. Die französischen Streitkräfte waren großenteils demoralisiert9.

Während die Totalitarismustheorie von linker Seite gerne als ein homogenes Gebilde der Herrschenden zur Verharmlosung des Nationalsozialismus, zur Verleumdung linker Politik und der ethischen Reinwaschung der imperalistischen Regime des Westens gesehen wird10, tritt bei genauerer Untersuchung durchaus ein wissenschaftlicher Anspruch und heterogener Charakter zu Tage.

Umstritten sind vor allem die Kategorien totalitärer Staaten und die Abgrenzung zu den autoritären. So legen manche VertreterInnen der Theorie den Fokus auf den Terror, während andere die totale Kontrolle als bedeutsamer erachten11. Einzelne Rechte sehen die zentrale Lenkung der Wirtschaft als Kategorie für Totalitarismus und erklären damit den deutschen Nationalsozialismus für nicht totalitär. Was war schon Auschwitz gegen den Fünfjahresplan?12 (Polemik: Solche Positionen müssen nicht mehr sachlich vertreten werden beschließt das Autor) Kern und Methode der Theorie ist aber immer eine transparente Klassifizierung staatlicher Herrschaft anhand empirisch belegbarer Erscheinungen.

Tatsächlich geht die Entstehung zu einem wesentlichen Anteil auf liberale oder konservativ eingestellte Personen zurück und wird von diesen natürlich als eine Argumentationsstrategie gegen Links in Stellung gebracht. Allerdings wurde bereits in den frühen zwanziger Jahren auch von SozialdemokratInnen der USPD basierend auf einem Totalitarismuskonzept argumentiert.

Ähnlich argumentierten zu dem Zeitpunkt auch linke DissidentInnen und ExilantInnen aus der UdSSR, deren Stimmen jedoch alsbald zum Schweigen gebracht wurden, denn die kommunistischen Strukturen (Parteien, Zeitungen) Westeuropas verkauften sich zum großen Teil an die kommunistische Führung in Moskau, da diese einerseits das Geld besaß um Karrieren zu begründen andererseits einen schlag- kräftigen Geheimdienst um kritische Individuen zu diskreditieren oder sogar zu ermorden13. Die fehlende Beteiligung linker Kräfte am Totalitarismusdiskurs zeigt somit nicht das rechte Wesen der Theorie an sich, sondern wirft dunkle Schatten auf die linke Geschichte.

Wie konnte der Bolschewismus so lange mitgetragen werden? Wie konnten die unfassbaren internen Gräuel der Sowjetmacht sowie der Kuschelkurs zum Faschismus so lange unter den Teppich gekehrt werden - ein Tabu, bestenfalls ein Betriebsunfall? Warum war die humanistische Linke nicht die erste, die bolschewistische Praxis diskreditierte? Warum war man mehr damit beschäftigt eine parlamentarisch, demokratische Totalitarismustheorie zu bekämpfen, statt die Leichen aus dem eigenen Keller zu räumen?

Bei aller Kritik etwa der 68er-Bewegung an der Theorie fehlte eine eigene Theorie zur Sowjetunion, die dem Ausmaß der Verkehrung gerecht geworden wäre und die zahlreichen emanzipatorischen Opfer des Regimes rehabilitiert hätte. Im Freiheitskampf der Menschheit gibt es zu viele Tote.

Die libertären Bewegungen wurden von rechts, links und der Mitte so erfolgreich eliminiert14, dass von ihrem Gedankengut zu diesem Zeitpunkt kaum etwas übrig geblieben ist. In der Bewegung tummelten sich TrotzkistInnen, MaoistInnen und andere K-Gruppen. Man war historisch blind. Denn die Kritik dieser Gruppen ist bestenfalls eine Kritik des Stalinismus. Dem autoritären, Diktatur und Terror befürwortenden (und ausübenden) Trotzki (unter Lenin) etwa fiel die Macht der Räte, die Arbeiterdemokratie, gerade in dem Moment wieder ein, als er einen internen Parteimachtkampf verloren und so zwangsweise zum Dissidenten geworden war15.

Doch wenden wir uns nun den von links vorgebrachten Argumenten gegen die Totalitarismustheorie zu16. Zunächst wird die Gleichsetzung von Faschismus und Kommunismus17 kritisiert. Tatsächlich erfolgt aber keine Gleichsetzung von Ideologien, sondern lediglich ein Vergleich real existierender Herrschaftssysteme nach formalen Kategorien. Dieser Vergleich schließt weder die besondere Qualität etwa des Holocausts aus, noch steht er im Widerspruch zur Unterschiedlichkeit beider Systeme in Entstehung und Ideologie.

Entsprechend muss sich auch keine Bewegung angesprochen fühlen, die kein solches Herrschaftssystem betreibt oder bestrebt ist es zu errichten. Überhaupt stellt die Einzigartigkeit des Holocaust nicht in Frage, dass eine Grenze des unfassbaren Grauens in der Ausübung staatlichen Terrors bereits viel früher überschritten wird. Zusätzlich lässt sich sogar eine willige Zusammenarbeit zwischen BolschewistInnen und FaschistInnen nachweisen18. Der Antifaschismus wurde erst nach 1941 entdeckt. Zuvor übergab man antifaschistische ExilantInnen ungefragt an die Gestapo19.

Entsprechend schwach ist das Argument, dass der einzige Zweck der Theorie nach 1945 darin bestünde die kommunistischen Staaten und die Arbeiterbewegung in anderen Ländern zu diskreditieren. Diese Absicht hat zwar sicher bestanden, lässt sich aber nur aus der Theorie ableiten, wenn man Arbeiterbewegung und Staatssozialismus als zusammengehörig betrachtet. In Wahrheit hat der Staatssozialismus die Arbeiterbewegung seit 1918 verraten20. Eine Sowjetunion hat schließlich nie existiert. Eine Arbeiterbewegung, die sich mit "Totalitarismus" angesprochen fühlt, und für die Arbei-ter- und Bauernstaaten in die Bresche springt, ist entweder zutiefst unemanzipatorisch oder zutiefst ungebildet im Bereich der eigenen Geschichte.

Weiterhin wird der Theorie die fehlende Beschäftigung mit den ideologischen Unterschieden "totalitärer" Regime vorgeworfen. Dieser Vorwurf mutet von MaterialistInnen/MarxistInnen vorgebracht ausgesprochen seltsam an. So hat gerade Marx die Ideologie als Überbau beschrieben, der dem Zweck dient reale Herrschafts- und Besitzverhältnisse zu verschleiern21.

So wäre es doch auch für ein sozialistisches Regime angemessen dieses an den praktischen Herrschaftsverhältnissen und nicht den Sonntagsreden auf dem Roten Platz oder in der Prawda zu messen. Die Methodik der Totalitarismustheorie ist eine materialistische. Die linke Kritik in diesem Punkt aber eine idealistische. Natürlich ist es wichtig Ideengeschichte und Entwicklung politischer Bewegungen zu erforschen. Die Totalitarismustheorie ersetzt keine Faschismustheorien, aber das ist auch nicht ihr Anspruch und darin liegt nicht ihr Wert.

Eine berechtigte Kritik erfahren viele TotalitarismustheoretikerInnen in dem Punkt der Bedeutung der Massen. So habe angeblich das Ein- greifen der atomisierten Massen22 ins historische Geschehen zum Totalitarismus geführt. Diese These ist kaum belegbar und die Erklärung des Entstehens von Faschismus und Bolschewismus kann auch nicht Bestandteil einer Theorie sein, deren Methodik darin besteht die Herrschaftspraxis verschiedener Regime aufgrund formaler Kategorien zu vergleichen.

Sie zeigt vielmehr den Versuch eines rechten Aufbaus der Theorie als antikommunistische und wenn man die Argumentation genauer betrachtet sogar antidemokratische Ideologie. Welche Position aber kann ein anarchistisch eingestellter Mensch zur Totalitarismustheorie einnehmen? Zunächst einmal kann man sich nicht angesprochen fühlen. Man lehnt staatliche Herrschaft ohnehin ab und es gibt keinen Grund staatliche Herrschaft zu verteidigen nur weil sie sich gerade einmal links nennt.

Die stärkere Fokussierung auf das linke Tabu Sowjetunion bietet aber Bewegungen in ex-sozialistischen Ländern die Möglichkeit sich sichtbar von autoritären Marxismen und der linken Vergangenheit abzugrenzen. Es ermöglicht eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und eine angemessene Erinnerung an Opfer aus den eigenen Reihen.

Insgesamt erscheint die Totalitarismustheorie aus anarchistischer Sicht etwas lahm. Zwar erkennt sie die Grausamkeit staatlicher Herrschaft unabhängig von deren offizieller Ideologie in extremen Fällen, versagt jedoch in der Formulierung einer generellen Staatskritik. So wird nicht etwa gezeigt, dass eine Eindämmung staatlicher Befugnisse zugunsten einer gesellschaftlichen Organisierung das Ausmaß an Herrschaft und Gewalt über das Individuum verringert, sondern ab einer bestimmten Schwelle wird die Staatlichkeit wieder positiv besetzt.

Dies liegt vor allem daran, dass das System der parlamentarischen Demokratie mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung nicht infrage gestellt, sondern als Gegenteil des Totalitären inszeniert wird. An uns wäre es also Kontinuitäten im Charakter staatlicher Herrschaft aufzuzeigen. Gerade die neueren Entwicklun- gen der Totalitarismustheorie, die statt des Terrors die totale Kontrolle in den Fokus setzen, können gute Anknüpfungspunkte bieten um die totalitären Entwicklungstendenzen in parlamentarisch demokratischen Staaten aufzuzeigen oder etwa um auf das universelle Wesen von Polizei- oder Geheimdienstzusammenhängen abzuzielen.

Mit ihrer Kritik an Staatlichkeit ist die anarchistische Theorie damit bereits seid dem 19. Jahrhundert weiter als Liberale oder gar Marxisten heute. Nicht umsonst warnten Anarchist*innen bereits zu diesem Zeitpunkt vor dem wahren Wesen des marxistischen Staates23.

Jedoch kann die anarchistische Bewegung aus der Totalitarismustheorie auch selbst etwas lernen. Zu häufig gefallen sich Anarchist*innen in der radikalen Ablehnung von Staatlichkeit ohne eine genauere Analyse des Staates und seines Aufbaus betreiben zu wollen. Staat ist aber eben nicht gleich Staat.

Diese Erkenntnis ist für eine kämpferische Auseinandersetzung mit staatlichen Stellen und eine Emanzipation von selbigen aber sehr wichtig. Hilfreich wäre also durchaus eine Kategorisierung von Staatsformen im Sinne ihres autoritären Charakters und ein Verständnis ihrer Unterschiede und Funktionsweisen. Auch sollten wir in Zukunft linken Staaten massiv entgegentreten und entsprechende Solidaritätsbewegungen in der linken Szene, wie etwa für Kuba, Venezuela oder Bolivien be- kämpfen. Letztendlich zeigt die hier geführte Diskussion auch erneut die Sinnlosigkeit der Selbstbezeichnung "Links" für antiautoritäre, antiparlamentarische Menschen. Das aber ist ein anderes Thema...

[1] Offener Brief von 2008 gegen die repressive Extremismustheorie im politischen Alltag:
http://inex.blogsport.de/images/offenerbriefinex.pdf
[2] Etwa hier:
http://strassenauszucker.blogsport.de/2010/01/27/total-extrem-extremismusbegriff-und-totalitarismustheorie/ oder
http://ino.blogsport.de/2013/06/11/zur-kritik-der-totalitarismus-doktrin
[3] Schöner kompakter Artikel zur Entwicklung des Totalitarismusbegriffs (wenn auch vom "Staat"):
www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33606/
totalitarismusbegriff-im-wandel?p=all
[4] Carl J. Friedrich, The Unique Character of Totalitarian Society; Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
[5] Hermann Heller
[6] Giovanni Amendola, Karl Kautsky
[7] Die Aussage steht in Klammern, da das Autor die Quelle nicht mehr finden konnte :(
[8] Bedeutung der Theorie im Kalten Krieg:
www.ruhr-uni-bochum.de/bsz/518/518totalitarismus.html, auch interessant zur politischen Bedeutung der Begrifflichkeiten Totalitarismus, Antifaschismus, etc. : Anson Rabinach: Begriffe aus dem Kalten Krieg: Totalitarismus, Antifaschismus, Genozid
[9] Viktor Serge: Erinnerungen eines Revolutionärs (Stichwort: Mit Konzentrationslagern vor sich und Konzentrationslagern hinter sich sei kein antifaschistischer Kampf möglich.)
[10] Bezeichnung als Totalitarismusdoktrin, z.B.
http://sascha313.blog.de/2011/04/05/antikommunistische-totalitarismus-doktrin-10952726/
[11] Etwa Richard Löwenthal, Peter Graf Kielmansegg
[12] Etwa Zbigniew Brzezinski
[13] Viktor Serge: Erinnerungen eines Revolutionärs (konnte als Kommunist kritische Artikel zur Sowjetunion in fast keinen linken Zeitungen in Westeuropa publizieren, berichtet über Verleumdungsaktionen und Morde der sowjetischen Geheimdienste), Emma Goldmann: Gelebtes Leben (ebenso, berichtet über Machenschaften der sowjetischen Geheimdienste gegen sie selbst und Alexander Berkman und über die Käuflichkeit und Blindheit der sozialistischen Strukturen in Westeuropa)
[14] Die Vernichtung in faschistischen Staaten (z.B. Deutschland, Spanien, Italien) ist bekannt, zu staatskommunistischer Verfolgung etwa hier: www.anarchismus.at/geschichte-des-anarchismus/staatskommunistische-unterdrueckung
www.anarchismus.at/geschichte-des-anarchismus/die-russische-revolution

www.anarchismus.at/geschichte-des-anarchismus/die-machnowtschina
Zur Verfolgung durch die kapitalistische "Mitte" gibt es unzählige Beispiele vom Beginn der Industrialisierung bis heute (Emma Goldmans Autobiographie "Gelebtes Lebens" berichtet über z.B. über die Repressionen in den USA durch Staat und Wirtschaftsverbände)
[15} Allgemein bekannt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Trotzki
[16] Etwa Reinhard Kühnl, Kritiker*innen wie Wippermann hingegen kritisieren nur Nutzung und Verkehrung der Theorie als Staatsideologie im Kalten Krieg
[17] Der Begriff wird seltsamerweise immer wieder verwendet, obwohl sich nicht einmal die Staaten des Realsozialismus als kommunistisch verstanden.
[18] Rätekorrespondenz: Thesen über den Bolschewismus:
www.left-dis.nl/d/thbolsch.htm
[19] Bini Adamczak: Gestern Morgen. Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft
[20] Innenpolitik (Entmachtung der Räte, Niederschlagung der Machnowika, Niederschlagung Kronstadt, Überwachung, Repression, Terror, Zwangskollektivierung),
Sozialpolitik (Arbeitszwang, Unterwerfung der Gewerkschaften), Außenpolitik (spanischer Bürgerkrieg, Hitler-Stalin-Pakt)
[21] Stichwort: Ideologiekritik
[22] Etwa Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft
[23] Siehe Bakunins Positionen zum marxistischen Kommunismus und der

A - Infos Informationsdienst
infos-de@ainfos.ca
www.ainfos.ca/de
ainfos.ca/de/ainfos03649.html


VON: ZOTTEL - FDA-IFA - GAI DAO #40






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