Kein Podium für Nazi-Imame und Judenhasser in Erlangen


Bildmontage: HF

01.12.12
AntifaschismusAntifaschismus, Internationales, Bayern 

 

von Haskala - Bayerische Plattform gegen Antisemitismus

Benjamin Idriz, ein Imam aus Penzberg ist oft und gerne Gast in Erlangen, wenn Politik oder Kirche zum interreligiösen Dialog aufrufen. "Penzberger Imam elektrisiert Erlanger Muslime-Freunde" und "Erlanger Bürgermeisterin unterstützt Islamische Gemeinde" war dann in den "Erlanger Nachrichten" zu lesen.

Nun hatte Pfarrer Johannes Mann den Imam zur Kanzelrede in die Hugenottenkirche eingeladen. Sein Gast Idriz propagiert ganz offen seine Hinwendung zur Ideologie Husein Djozo, den er als „Pionier islamischer Reformen in Bosnien und Herzegowina" hochleben lässt. Nun ist Prof. Husein Djozo auch bekannt als Militär-Imam von Hitlers Gnaden in der sogenannten „Handschar-Division“ der Waffen-SS. Er war Hauptsturmführer der Waffen-SS, Kriegsteilnehmer auf dem Balkan und Judenhasser.

Zur Schulung des geistlichen Personals gründete die SS im brandenburgischen Guben ein Imam-Institut. Bei dessen Eröffnung am 21. April 1944 sprach erst der Großmufti von Jerusalem, dann Militärimam Djozo.

Mufti al-Husseini erklärte, die Muslime würden keinen besseren Verbündeten finden als das Deutsche Reich, und das nationalsozialistische Deutschland habe „keinen loyaleren Freund als die Muslime“. Djozo, der das Institut leitete, schloss sich an: Das Institut werde die „freundlichen Bande zwischen der islamischen Welt und dem nationalsozialistischen Deutschland weiter stärken“. Die Imame seien bereit, „unsere größten Anstrengungen auszuweiten, um die Neue Ordnung zu verwirklichen“ – das von den Nazis beherrschte Europa also.

Im Dezember 1943 hatte Djozo auf Deutsch an Himmler geschrieben, „uns Muselmanen“ sei es eine Ehre, „unser Leben im Kampfe für den großen Führer Adolf Hitler und das Neue Europa“ einzusetzen.(...)Auf der vierten islamischen Konferenz in Kairo mit Würdenträgern aus 34 Ländern wurde laut Lebl ein Aufruf verabschiedet, wonach Jerusalem im „heiligen Krieg“ von den Juden zu „befreien“ sei. Djozo versprach „im Namen der jugoslawischen Muslime“, durch Freiwillige und durch Spenden zum „Sieg des Dschihad im Nahen Osten“ beizutragen." (Quelle)

Report München sendete bereits in diesem Jahr einen Bericht mit dem Titel: " Imam Benjamin Idriz in Erklärungsnot". Dort wird sein Besuch im "Europäischen Institut für Geisteswissenschaften Chateau Chinon“ thematisiert. Früher ein Ferienlager, seit zwanzig Jahren – so die Ansicht von Experten, eine Einrichtung mit islamistischen Bezügen. 

Im Zuge der Debatte um das Mohammedvideo sagte Idriz. "Die Menschen, die diesen Film gemacht haben und zeigen, sind wertlos", was Ali Yildiz vom Blog "Der Kosmopolit" empört: "Wer von wertlosen Menschen spricht offenbart eine Gedankenwelt, die von der Würde des Menschen noch nichts verstanden hat."

Wir sind der Überzeugung, die Toleranz von Stadt und Bürgerschaft Erlangens ist mit den Besuchen des Imam Idriz überstrapaziert. Keinesfalls sollte ihm mehr ein Podium geboten werden, die religiösen Gemeinden sind ebenso wie die Politik aufgefordert, ihm keine Bühne mehr zu bieten.

 

http://haskala-bayern.blogspot.de/2012/11/kein-podium-fur-nazi-imame-und.html

 

 


VON: HASKALA - BAYERISCHE PLATTFORM GEGEN ANTISEMITISMUS






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