Wuppertal zeigt Nazis die "rote Karte"


Wenige Nazis marschierten ...


Tausende Antifaschisten blockierten; Bilder: Ruth Tietz

30.01.11
AntifaschismusAntifaschismus, NRW, Leverkusen, TopNews 

 

DIE LINKE. Leverkusen in Wuppertal

Von Ruth Tietz

Elf Leverkusener machten sich am Sa. den 29.01.2011 früh auf den Weg, um den Kreisverband Wuppertal der Partei DIE LINKE. tatkräftig zu unterstützen und sich gegen die " braune Pest "zu stellen.
In Wuppertal angekommen fanden wir schnell den Ort der Kundgebung wo wir auf die Kreissprecherin Susanne Herhaus trafen, die uns alle freudig begrüßte.
Die Begrüßung der MdL Gunhild Böth sah da schon anders aus, sie begrüßte uns mit dem ungefähren Wortlaut das wir überflüssig wären und besser zuhause den Samstag genießen sollten, was uns aber wenig beeindruckte!
Wir stellten schnell fest das der Kundgebungspatz ein perfekter Ort zum Einkesseln sei und machten uns auf um zum wirklichen Ort des Geschehens zu kommen. Da alle Straßen blockiert wurden war es ein echter Glücksfall das wir auf zwei Genossen aus Oberberg stießen, die sich als sehr ortskundig erwiesen.
So fuhren wir mit den Zug nach Barmen und schlugen uns dann über Schleichwege nach Unterbarmen durch, wo die Nazis geschützt durch ein Heer von Polizei seit Stunden festsaßen, belagert von einem Heer von Antifa und anderen entschlossenen Menschen. Es wurde richtig Druck gemacht und zum Schluß flogen noch Tomaten und Äpfel zu den " Kameraden " herrüber.
Die setzten sich dann in Bewegung und wir auch, natürlich wieder über Schleichwege so das wir schon vor ihnen in Wuppertal ankamen, so dass sie vor einer riesiegen Menschenmasse - natürlich geschützt von der Polizei- standen, die ihnen unmissverständlich entgegenbrüllte, was sie von ihnen hielt!
Dort saßen sie dann fest, hielten ihre Kundgebung, die niemand hören konnte, hinter den Einsatzwagen der Polizei und von dieser geschützt durch. Sie konnten weder vor noch zurück!
Was zu erwähnen ist, das einige Einsatzkräfte der Polizei wieder fleißig mit Pfefferspray hantierten und einer dabei sehr geschickt die eigenen Kollegen besprühte. Das war natürlich der Lacher!
Was wir nicht so lustig fanden das wieder am Rande auf Menschen geknüppelt wurde. Total überflüssig, weil die Demo gewaltfrei war, aber einige können es wohl nicht lassen.
Wuppertal hat den Nazis erfolgreich die "Rote Karte" gezeigt, dieser Erfolg ist den Menschen zu verdanken die auf die Straße gingen, weiter so!
Was wir nicht so toll fanden ist, dass unsere Partei überhaupt nicht zur Geltung kam. Außer den Mitgliedern unseres Kreisverbandes hatte niemand Westen mit und gab sich als Mitglied der Partei DIE LINKE zu erkennen, die drei Fahnen am Ort der Kundgebung waren schnell verschwunden. Alle anderen Gruppierungen hatten dafür reichlich Fahnen mit!
Wir meinen die Partei DIE LINKE sollte gerade bei solchen Gelegenheiten " Farbe bekennen" und zeigen das sie da ist! Bei der nächsten Demo sollten wir wieder zeigen: "Hier ist die Linke" !
Mitglieder des Landesvorstands haben wir auch vermisst - wir fänden es schön wenn den Worten ( Aufruf) auch Taten folgen würden und sie mit uns gemeinsam auf der Straße stehen würden!
Wir danken allen Menschen die in der eisigen Kälte von früh bis abends spät bewiesen haben das Nazis keine Chance haben und freuen uns schon auf Dresden!

Ruth Tietz

für  den Kreisverband DIE LINKE Leverkusen
und der Linksjugend solid Leverkusen







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