Moderner Kapital-Faschismus und Flüchtlinge


Bildmontage: HF

17.12.14
AntifaschismusAntifaschismus, Soziales, News 

 

von Reinhold Schramm

«In Dresden formiert sich eine Protestbe- wegung, die in weltoffeneren Gegenden viele unappetitlich finden. Doch das greift zu kurz.»
Vgl. Tageszeitung, taz.de *

Ungeschminkt:

Wir müssen das kapitalistische und imperialisti- sche Welt-Wirtschafts-System nicht nur theoretisch in Frage stellen.

Den Kapitalismus als Quelle von Krieg, Flucht und Vertreibung, Angst vor Armut und sozialer Konkurrenz — mit noch billigeren Arbeitskräften, um schlecht bezahlte Arbeitsplätze — oder in die Erwerbslosigkeit und in den staatlichen Hartz-IV-Strafvoll- zug. Und in weiterer Folge: in die reale Alters- bzw. Armutsrente (analog Sozialhilfe: sog. Grundsicherung, die keine soziale Sicherung in Deutschland ist).

Der Kapitalismus als Quelle von Nationalismus, Rassismus (Antisemitismus) und Fremdenfeindlichkeit.

Die sog. “Soziale Marktwirtschaft“ – der christlichen GroKo-BND-AfD-DGB-“Sozialpart- ner“ und der BDI-Finanz- und BDA-Monopolbourgeoisie, der Großbourgeoisie, Dividen- denaktionäre und (persönlich leistungslosen) Erbschaftsmillionär/innen, Multimillionär /innen und Milliardär/innen, bietet keine Zukunft für die sozialen Interessen der differenziert (werktätigen) wert- und mehrwertschöpfenden Bevölkerungsmehrheit.

Wir brauchen eine demokratische, menschenrechtliche und antikapitalistische Gesellschaftsordnung! – Auf der sozial-ökonomisch-ökologischen Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln. So, nicht nur in Deutschland und deren Europäischen Union, weltweit!

Nur auf dieser Grundlage, für Gleichheit (keine Gleichmacherei) und Gemeineigen- tum an den sozial-ökonomisch-ökologischen Reproduktionsmitteln (das Kapital) der Gesellschaft, können wir dauerhaft Kapitalfaschismus: Nationalismus, Rass- ismus und Fremdenfeindlichkeit, Krieg und Vertreibung überwinden und aufhe- ben.

Leser-Kommentar:
„Auch wenn ich nicht unbedingt den klassenbewussten Stil teile, wird hier etwas ange- sprochen, was in den meisten Debatten fast gar nicht vorkommt. Der langsamere Zuwachs an Wohlstand verbunden mit seiner ungleichmäßigeren Verteilung und härt- erer Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt sind die Ursache Nr. 1 für Frustrationen und Ängste jeglicher Art. {...}

Schon bezeichnend, dass die Vertreter der “Wirtschaft“ da meistens still halten in der diebischen Freude, dass sich Volkeszorn wieder in die falschen Ventile entlädt. {...}»

* Vgl. Kommentare, Tageszeitung, taz.de am 15.12.2014. Debatte Rechte und Flüchtlinge. «Von Pegida lernen» [?] Kommentar von Ines Kappert, Ressortleiterin Meinung

www.taz.de/Debatte-Rechte-und-Fluechtlinge/!151198


VON: REINHOLD SCHRAMM






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