Kapitalfaschisten der Europäischen Union


Bildmontage: HF

15.12.14
AntifaschismusAntifaschismus, Soziales, Wirtschaft, Internationales, TopNews 

 

von Reinhold Schramm

Rechtsruck in Europa

«Das EU-Parlament ignoriert die unerwün- schten Abgeordneten, so gut es kann, selbst wenn sie berechtigte Kritik üben. Und bestärkt sie damit.»
Vgl. Tageszeitung, taz.de *

Die modernen Faschisten heute:

Sie sind beim EU-Finanzkapital und EU-Monopolkapital (Finanz- und Monopol- kapital) nicht unerwünscht.

Die “Rechten“ sind eine systemkonforme Variante, eine Variante der spätbürger- lichen Kapital-“Freiheit“, Wirtschafts-“Demokratie“, Bourgeois-, Aktionärs- und Divi- denden-“Menschenrechte“ — im modifizierten (modernen) Kapitalfaschismus EU-euro- päischer Prägung.

Braucht man sie nicht zur EU-Nato-Systemstabilisierung, gegen die politische Aufklärung und gegen die sozialrevolutionäre Emanzipation, dann drückt man sie (übergreifend) gesellschaftspolitisch an den Rand. Je nach Bedarf, so im EU-Parlament wie in den EU-Staaten.

Benötigt das Kapital [die Wirtschaftsführungen von Finanz- und Monopolkapital: Großbourgeoisie und Administration] die Rechten gesellschaftspolitisch, — für den Erhalt der kapitalistischen und imperialistischen Europäischen Union — , dann übergibt man ihnen ‘demokratisch’ Positionen und ‘freiheitliche’ Funktionen im EU-Sys- tem wie in den EU- und NATO-Staaten (so unter anderem: in Wirtschafts-Monopol- und Rüstungsverbänden, Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten, Regie- rungen und Ministerien, privaten und Staatlichen Geheim-Diensten und Überwachungs- gesellschaften [Kapitalschutz und kapital-monopolistischer Staatsschutz]).

Kommentar von @ “KEIN GENFUTTER BITTE!“:

„Die ‘Rechten’ sind ja deshalb so erfolgreich, weil sie den Sozialprotest der Ge- sellschaften aufnehmen, sie sind es, die die Unzufriedenheit, die Ängste und die Wut der unter Druck stehenden arbeitenden (oder arbeitslosen) Bevölkerung ausdrücken. Denn ohne die Wähler wären die ‘Rechten’ nichts. Da muss man schon die Frage stellen, warum die ‘Linke’ das nicht macht bzw. Nicht mehr hin- kriegt.“

Erwiderung:
Die heutige Praxis der “Rechten“ ist eine moderne Weiterentwicklung der Praxis der NSDAP vor 1933.

Zugleich finden sich die “Rechten“ und offenen Kapital-Faschisten in allen EU- Wirtschafts- und Monopolverbänden und spät-bürgerlichen, pseudo-christlichen, sozialdemokratischen und neo-liberalen Regierungs- und Parlamentsparteien, Jugend-, Frauen- und gesellschaftskonformen ‘gelben’ und spezial’demokratischen Gewerkschafts- organisationen der Europäischen Union.

Übrigens, trotz Massenmord, auch an den deutschen Kommunisten, konnten die deut- schen Faschisten die KPD vor 1945 nicht endgültig beseitigen. Erst in der post-bürger- lichen Bundesrepublik Deutschland, 1956, erfolgte ein endgültiges Verbot der KPD. Und die Reste, auch der ostdeutschen KPD (Kommunisten in der SED), wurden mit der Liquidierung der DDR erfolgreich beseitigt, auch mit Berufsverboten über BND-BfV-(BStU)-Staatssicherheit (BRD-Stasi).

Antwort von @ “KEIN GENFUTTER BITTE!:
„... das mag ja alles sein, meine Frage haben Sie aber leider nicht beantwortet.
Deshalb noch einmal:Da muss man schon die Frage stellen, warum die ‘Linke’ das nicht macht bzw. nicht mehr hinkriegt.’
Vgl. Tageszeitung, Leser-Kommentar *

* Vgl. Kommentare, Tageszeitung, taz.de am 13.12.2014: Debatte Rechtsruck in Europa. Kein Konzept gegen rechts. Von Eric Bonse, EU-Korrespondent

www.taz.de/Debatte-Rechtsruck-in-Europa/!151045


VON: REINHOLD SCHRAMM






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