Jetzt erst recht weiter machen

02.09.13
AntifaschismusAntifaschismus, NRW, News 

 

Demokratische Parteien gegen Rechtsextremismus!

Von DIE LINKE. Mönchengladbach

Noch am Freitag gingen in Mönchengladbach die demokratischen Parteien gemeinsam mit dem Bündnis „Aufstehen für Menschenwürde – gegen Rechtsextremismus“ auf die Straße, um lautstark gegen die Rechtspopulisten von Pro Deutschland zu demonstrieren. Doch schon am Samstag machen zwei schlimme Meldungen im Internet die Runde: Die Jusos mussten am Alten Markt einen Infostand abbrechen, weil sie von Rechten aus dem Umfeld der Borussia Fans bedroht wurden. Und in Dortmund wurden die Landtagsabgeordnete der Piraten, Birgit Rydlewski, und drei weitere Personen von einem Böllerwurf aus Reihen der Neonazis verletzt. Angesichts dieser Vorkommnisse erklärt Torben Schultz vom Kreisvorstand der Linken in Mönchengladbach:

„Wir haben immer betont, dass Rechtsextremismus eine reale Bedrohung ist. Wir haben das im Zusammenhang mit dem Terror des NSU gesehen und bekommen es jetzt auf der Straße ganz offen zu spüren. Deswegen wird DIE LINKE weiterhin jede Gelegenheit nutzen sich den Rechten friedlich entgegen zu stellen und wir werden keine Chance auslassen dies gemeinsam mit den demokratischen Parteien zu machen.

Erstmal sind wir froh, dass den Mönchengladbacher Jusos nichts passiert ist und wünschen Frau Rydlewski und den anderen Verletzten gute Besserung.

Doch zeitgleich rufen wir alle BürgerInnen auf, vor dem wieder erstarkenden Rechtsextremismus nicht die Augen zu verschließen. Auch wenn es nur kleine Gruppen von 5 bis 15 Leuten sind, die die Rechtsextremisten per Busunternehmen durch Mönchengladbach und andere Städte reisen lassen, das ist ein Anfang. Lassen wir nicht zu, dass sie irgendwann wieder zu hunderten ihre menschenverachtenden Parolen unter die Bevölkerung bringen. Wehret den Anfängen!“







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