Ronny hat’s richtig gemacht!


Bildmontage: HF

14.02.19
AntifaschismusAntifaschismus, Arbeiterbewegung, Bayern, TopNews 

 

Von Arbeitskreis Aktiv gegen rechts in ver.di München

Mit dieser Schlagzeile machen wir auf einen Prozess am 22. Februar vor dem Münchner Arbeitsgericht  aufmerksam.

Ronny,  Leiharbeiter bei BMW, hat sich gegen rassistische Äußerungen im Betrieb gewehrt – und wurde prompt daraufhin gekündigt.

Das ließ er sich nicht gefallen, und nun klagt er mit gewerkschaftlichem Rechtsschutz gegen die Kündigung.

Er setzt damit ein Zeichen für uns Alle: Mach meinen Kumpel nicht an!

Außerdem ging heute Post von Postlern an alle Bundestagsabgeordnete der Koalitionsparteien: Vertrauensleute der DP AG in Bayern  wenden sich gegen das „Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“  und fordern die Abgeordneten auf, ihm die Zustimmung zu verweigern. 

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, erklärte zu dem Gesetz:

"Der Entwurf für ein Gesetz zur Fachkräftezuwanderung setzt nicht einmal das um, was das entsprechende Eckpunktepapier in Aussicht gestellt hatte, nämlich einen sicheren Status für gut integrierte Geduldete in Sachen Ausbildung und Beschäftigung. Das ist kurzsichtig und integrationsfeindlich.“ (PM 091/18)

Und in dem Brief der Vertrauensleute heißt es zusammenfassend:

Die Betroffenen haben eine familiäre Arbeitspflicht von 70 Stunden in der Woche, 18 Monate lang sind sie weiterhin ausreisepflichtig, um eine auf 30 Monate beschränkte Duldung zu erhalten, die, sobald nur eine der Voraussetzungen nicht mehr gegeben ist, wieder aufgehoben werden kann. Das ist für uns menschlich nicht erträglich und auch gewerkschaftlich nicht hinnehmbar.“

Die Postler und wir freuen uns über „Nachahmer“!

 







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