Neuer Rundgang gegen das Vergessen: Zivilcourage in der Nazizeit

15.11.19
AntifaschismusAntifaschismus, Rheinland-Pfalz, News 

 

Von AG Frieden Trier
 
Der neukonzipierte thematische "Rundgang gegen das Vergessen“ der Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) erinnert an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus Zivilcourage zeigten.

Es geht um mutige Triererinnen und Trierer sowie „stille Helden“, die sich in der Nazi-Diktatur vor andere Menschen gestellt und sie geschützt haben, die jüdischen Bürger*innen geholfen haben, sich als Mediziner nicht an den Zwangssterilisationen beteiligt haben oder politisch gegen das Naziregime opponierten wie Mitglieder des kommunistischen Widerstands. Die ehren­amtlichen Mitarbeiter des Arbeitskreises Trier im Nationalsozialismus der AGF präsentieren damit auch neue Rechercheergebnisse erstmals der Öffentlichkeit.

„Es gab auch in der nationalsozialistischen Diktatur Handlungsspielräume um Verfolgte und Gefährdete zu unter­stützen und zu schützen oder Widerstand zu leisten. Aktuell werden freiheitliche Werte und Menschenrechte wieder in Frage gestellt, wir wollen lernen wie Menschen sich solchen Entwicklungen entgegenstellten und damit auch heute Mut machen, sich rechtzeitig für Demokratie und Menschenwürde zu engagieren.“ so die AG Frieden.

Die Premiere des neuen Rundgang wird von der Arbeitsgemeinschaft Frieden in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz veranstaltet. Startpunkt der kostenlosen Stadtführung ist am Freitag 22. November um 15.00 Uhr auf dem Porta Nigra Platz in Trier. Der Stadtrundgang endet gegen 16.30 Uhr an der Balduinstraße 1, ehemals Sitz der Gestapo.







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